Mit Rekord durch die Lechstadt

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Beste Stimmung und ein neuer Teilnehmerrekord machten das 10. Jubiläum des Stadtlaufs zu einem Ereignis. Fast schon traditionell fand der Lauf wieder am Tag der Deutschen Einheit statt.

Landsberg – Tolles Wetter, tolle Stimmung und eine Rekordzahl an Teilnehmern – der 10. Hardy's Stadtlauf geriet zu einem dem Jubiläum würdigen Event. Insgesamt gingen am Samstag fast doppelt so viele Teilnehmer an den Start wie im vergangenen Jahr.

Über 700 Läufer machten sich auf die Socken, um die Fünf- oder Zehn-Kilometer-Strecke beziehungsweise den Halbmarathon zu absolvieren. Während von den Sportlern unterwegs sämtliche Reserven mobilisiert wurden, herrschte auf dem Hauptplatz entspannte Feiertagsstimmung. 

Über 700 Läufer beim Stadtlauf

Seit den frühen Morgenstunden werkelten die rund 50 Helfer, damit am späten Vormittag alles funktionierte – Bühne, Musik, digitale Zeitanzeige, Läufer-Verpflegung und Nachmel- dungen. Letztere wurden von vielen Kurzentschlossenen gerne in Anspruch genommen, während rund 100 Kinder und Jugendliche bereits zum 800- und 2000-Meter-Lauf antraten. Um zwölf Uhr fiel dann der Startschuss für den Lauf der erwachsenen Teilnehmer, die von vielen Zuschauern hinter den Absperrungen beklatscht und angefeuert wurden. 

Je nach gewählter Distanz wurde der fünf Kilometer lange Rundkurs ein-, zwei- oder viermal gelaufen. Die fünf Kilometer bewältigte Fabian Eisenlauer vom Triathlonteam des VfL Kaufering als Schnellster – er schaffte die Strecke in 16 Minuten und 45 Sekunden. Bei den Frauen lag Nici Walde mit 20 Minuten und 44 Sekunden vorn. Die Bestzeit auf der Zehn-Kilometer-Strecke lag bei 36 Minuten 48 Sekunden und wurde von Tom Weikert gelaufen, über 41 Minuten und sechs Sekunden freute sich Petra Paule als beste Frau über diese Distanz.

Gute Zeiten 

Der Höhepunkt, der das größte Publikumsinteresse auf sich zog, war aber sicher der Halbmarathon, den Michael Ender als schnellster Läufer in einer Stunde, 17 Minuten und 41 Sekunden beendete. Damit lag er genau zehn Sekunden vor dem Zweitplatzierten. Bei den Frauen erntete Siegerin Sonja Huber aus Augsburg die größte Bewunderung – nicht nur wegen ihrer Bestzeit von einer Stunde, 36 Minuten 50 Sekunden, sondern weil sie diese Leistung als frisch gebackene Mutter eines vier Monate alten Sohnes schaffte, der dann auch prompt zur Siegerehrung mit auf die Bühne durfte. Über viel Applaus und gute Zeiten freute sich auch das Team „LandsbergLäuft“, das ein Lechstädter mit Asylbewerbern aus Nigeria, Eritrea und Afghanistan ins Leben gerufen hat.

Ulrike Osman

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