Toller Volleyballtag in Penzing

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Für den FC Penzing erfolgreich geblockt: Christine Schöpf und Barbara Reisacher.

Penzing – Erfolgreicher Volleyball-Samstag für den FCP: Vier Stammspielerinnen fehlten, und dennoch holte Penzing vier Punkte an diesem Heimspieltag. Nicht überraschend, denn beide Gastteams hatten erst einen Sieg auf ihrem Konto und Penzing sorgte mit zwei 3:0-Erfolgen dafür, dass dies auch so blieb.

Nachdem es sich erst im Lauf des Vormittags herausstellte, das vier der Stammspielerinnen krankheitsbedingt ausfielen, hatte Trainer Juri Olbrich alle Hände voll zu tun, altgediente FCP-Spielerinnen zu reaktivieren. Mit Erfolg: Romana Kohlund sprang als Zuspielerin ein und auch Andrea Peter reiste extra aus Ingolstadt an, um im Notfall einzuspringen. Zudem musste die gesamte Aufstellung und das gewohnte System umgestellt werden: Barbara Reisacher sprang als Mittelblockerin ein und Christine Schöpf wurde zur Außenangreiferin „umfunktioniert“.

Der erste Gegner gegenüber des heimischen Netzes war der ASV Dachau. Hier erwartete Penzing viel Gegenwehr, da die Mannschaft bisher erst ein Spiel gewonnen hatte und im Abstiegskampf sicher nicht so leicht aufgeben würde. Es zeigte sich aber, dass die FCP-Mädels trotz ihrer ungewohnten Aufstellung durch konse­- quentes Angriffs- und Blockspiel zu jeder Zeit die Überhand behalten konnten. Im entscheidenden Moment hatten die Angreiferinnen die richtige Ant­- wort parat und legten nochmal einen Gang zu. Dazu kam, dass die Abwehrspielerinnen, allen voran Michaela Bachmeier, in der eigenen Hälfte hellwach agierten und die Bälle ohne unnötige Fehler immer wieder sauber nach vorne brachten. Diese „grandiose Mannschaftsleistung“ (Olbrich) wurde nach nur 49 Minuten Spielzeit mit dem ersten 3:0-Sieg der laufenden Saison belohnt.

Der nächste Gegner, Pfaffenhofen, war bereits zum zweiten Mal zu Gast in der Penzinger Schulturnhalle. Das Spiel begann furios mit zwei tollen Aufschlagserien von Reisacher und Helmer zum 15:3. In diesem Satz ließen die Penzingerinnen nichts mehr anbrennen (25:9). Christine Schöpf und Barbara Reisacher waren auch im zweiten Satz durch einen gut stehenden Block für den MTV Pfaffenhofen fast unüberwindbar, und Zuspielerin Romana Kohlhund verteilte die Bälle variabel an ihre Angreiferinnen. Die MTV-Abwehrspielerinnen wurden sowohl abwechselnd durch mutig gesetzte Lobs von Nichelmann und Helmer, als auch durch druckvolle Angriffe von Schöpf und Reisacher unter Druck gesetzt. Der zweite Satz endete mit 25:20.

Im letzten Spielabschnitt des Tages erwischte Penzing einen schwachen Start. Pfaffenhofen hatte bereits einen Vorsprung von acht Punkten (13:5), als das Olbrich-Team sich auf die eigenen Stärken besann und unnachgiebig aufholte. Während dieser wichtigen Spielphase machte unter anderem Andrea Peter, die auf der Mitte einsprang, wichtige Punkte. Zwei Satzbälle wurden auf dem Weg zum zweiten 3:0-Sieg abgewehrt und Olbrich freute sich nach dem Spiel: „Die Mannschaft hat wieder einmal gezeigt, dass sie auch, oder viel­leicht gerade in außergewöhnlichen Situationen zu außergewöhnlichen Leistungen im Stande ist!“

Nachwuchs ohne Erfolg

Penzings U20 konnte den Damen nicht folgen. Bei der Kreismeisterschaft West verloren die Mädchen in der Vorrunde deutlich gegen den späteren Finalisten aus Maisach und musste sich auch dem Eichenauer SV geschlagen geben. Man merkte deutlich die fehlende Abstimmung im Team, das spielerisch sonst gut mit dem Gegner mithalten konnte. Im Spiel um Platz 5 konnte die U20 jeweils einen Satzball nicht nutzen und verlor unglücklich mit 24:26 und 23:25. Damit sprang am Ende nur der 6. Platz heraus. Für die U20 spielten: Jana Bayer, Annika Frisch, Corinna Gehrlich, Julia Rauchmeir, Anja Schüler, Luisa Spitzer, Iris Stocker, Fabienne Wendinger.

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