Landsberg verliert in Ingolstadt

Wenn dem X-Press der Dampf ausgeht

Landsberg X-PRESS vs Ingolstadt Duke
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Gegen die Ingolstadt Duke musste die Defensive des Landsberg X-Press (grüne Trikots) Schwerst­arbeit verrichten.
  • Dietrich Limper
    VonDietrich Limper
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Ingolstadt – Die Reise an die Donau zum Spitzenreiter der 3. Liga Süd war für den Landsberg X-Press nicht von Erfolg gekrönt: Die ersatzgeschwächten Lechstädter von Coach Gabriel Chambers verlor am Sonntag bei den Ingolstadt Dukes mit 31:52. X-Press Präsident Markus Gruberbauer war mit der Leistung seines Teams dennoch zufrieden.

Den Auftakt zum ersten Viertel verschliefen die X-Men und wurden von den Hausherren kalt erwischt, die schnell mit 14:0 in Führung gingen. Davon ließen sich die Lechstädter allerdings nicht entmutigen, sondern kamen durch einen Touchdown von Quarterback Lukas Saurwein noch vor dem ersten Seitenwechsel wieder auf 14:7 heran. Doch praktisch im Gegenzug stellten die Dukes den alten Zwischenabstand wieder her und erhöhten auf 21:7.

„Ingolstadt war der erwartet schwere Gegner, denn sie stehen nicht umsonst ohne Punktverlust ganz oben in der Tabelle. Aber unsere Mannschaft hat zu keinem Zeitpunkt des Spiels aufgegeben oder sich hängen lassen“, sagte Gruberbauer nach der Partie. Der zweite Touchdown der X-Men war sehenswert: Ein famoser Pass von Quarterback Saurwein fand Hannes Haug und der konnte den Ball in die Endzone bringen. Auch den Extrapunkt verwandelte Haug, der sich als ausgesprochen sicher in dieser Disziplin erwies. Nur noch 14:21 aus Landsberger Sicht. Leider fanden die Hausherren auch darauf wieder eine Antwort, so dass es mit einem 28:14 in die Pause ging.

„Im dritten Viertel hatten wir einen guten Drive und vielleicht unsere beste Phase. Leider reichte es nur zu einem Fieldgoal durch Hannes Haug“, erzählte Markus Gruberbauer über die ersten Minuten nach Wiederanpfiff. Durch den Treffer aus knapp 50 Yards stand es nur noch 28:17 für die Dukes, die nun aber zu einem Doppelschlag ansetzten, von dem sich die X-Men nicht mehr erholen sollten. Das 42:17 war die Vorentscheidung.

Anthony Morris verkürzte zwar durch einen Lauf noch auf 42:24, erwies seiner Mannschaft aber auch einen Bärendienst, weil er nach „unsportlichem Verhalten“ den Rasen für den Rest der Partie verlassen musste. Er hatte sich allzu vehement über das Foul eines Gegenspielers beschwert und seinen Helm als Wurfgerät entfremdet. Quarterback Saurwein fehlte nun ein wichtiger Passempfänger in der Offensive.

Unbeirrt marschierten die Dukes weiter und erhöhten auf 49:24. Zwar konnte X-Press-Coach Chambers noch einen Pass seines Quarterbacks in die Endzone tragen (49:31), aber ein Fieldgoal der Hausherren besiegelte die Niederlage mit einem Endergebnis von 52:31.

Markus Gruberbauer bilanzierte: „Ingolstadt hat vielleicht ein oder zwei Touchdowns zu viel geschafft, denn mit ein bisschen mehr Glück hätten wir das Ergebnis knapper gestalten könnten. Besonders Lukas Saurwein und Hannes Haug waren heute sehr gut drauf und trotz der vielen Gegenpunkte war ich auch mit der Defensive zufrieden.“

Die Pause nutzen

Die X-Men haben nun drei Wochen Spielpause, bevor es am 25. September ins Heimspiel gegen die München Rangers geht. Gruberbauer möchte die Zeit nutzen: „Wir müssen Spiele wie gegen die Dukes einfach als Learning betrachten. Die generelle Richtung stimmt und wir haben nun in den kommenden Wochen die Möglichkeit, unser Spiel zu verbessern, ein Teamevent zu organisieren und hoffentlich kommen auch einige Verletzte zurück.“

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