Derbyniederlage zum Vergessen

Landsberg X-Press unterliegt dem Tabellenführer mit 7:21

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Gegen die Fursty Razorbacks unterlag der Landsberg X-Press mit 7:21.

Landsberg – Dass Football auch weh tun kann, ist hinlänglich bekannt, aber das vergangene Wochenende war besonders bitter für den Landsberg X-Press. Mit dem Dauerrivalen, den Fursty Razorbacks, war der ungeschlagene Tabellenführer zu Gast. Und gegen den konnten die Landsberger nichts ausrichten.

Noch vor dem Spiel hatten die X-Men Grund zur Zuversicht, hatte man doch die letzte Begegnung in der vergangenen Saison daheim für sich entscheiden können. Allerdings zeigte sich von Beginn an, dass die Fürstenfeldbrucker alles daran setzen würden, keine weitere Klatsche hinnehmen zu müssen.

Nachdem Landsberg den Ball in der ersten Hälfte empfing, spielte die Defense der Gäste direkt ihre Stärke aus und zwang die Offense des X-Press zum Turnover on Downs.

Auch die Landsberger Defensive zeigte ein gutes Spiel und kontrollierte das sonst so starke Laufspiel der Razorbacks. Somit sicherten sich die X-Men wieder das Angriffsrecht. Ein weiterer Punkt war allerdings der Ausgang dieses Drives, da man die Verteidigung der Gäste kaum bewegen konnte und somit gezwungen war den Ball wieder abzugeben.

Aufgrund ihres im Vergleich zur Vorsaison sichtlich erstarkten Passspiels gelang es den Fürstenfeldbruckern diesmal die Defense zu überwinden und kam zum ersten Touchdown der Partie. Doch das war scheinbar nicht genug. Der Kicker der Razorbacks führte den anschließenden Kickoff kurz aus und sicherte seiner Mannschaft mit diesem Onside-Kick in aussichtsreicher Position wieder das Angriffsrecht. Gedanklich wohl noch bei diesem überraschenden Spielzug verpassten die X-Men die Chance auf Schadensbegrenzung und die Razorbacks punkteten nur wenige Momente nach dem ersten Touchdown erneut.

Wenngleich beim Spielstand von 0:14 noch alles offen war, hatten die Gäste nun klar Rückenwind. Diesen vermochten sie aber nicht direkt weiter zu nutzen, was zum Großteil an der trotz allem starken X-Press-Defense lag, die ihrer Offense immer wieder Chancen zum punkten gab. Diese konnte sich jedoch an diesem Nachmittag nicht gegen die gegnerische Verteidigung durchsetzen. Als dann die Razorbacks erneut die Endzone fanden war es recht deutlich, dass für die X-Men wohl nichts mehr gehen würde.

Kurz vor Abpfiff erlaubten sich die Gäste dann aber doch eine Nachlässigkeit. Nahe der Landsberger Endzone und nur Momente vor Schluss erzwangen die X-Men einen Fumble, den Ronald Sears über das gesamte Spielfeld trug und so den Ehren- und zugleich Schlusspunkt erzielte.

Das 7:21 war deutlich, aber kein Grund den Kopf lange hängen zu lassen. Besonders da nach einem spielfreien Wochenende wieder daheim die Würzburg Panthers zu Gast sein werden, die man diese Saison bereits auswärts schlagen konnte.

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