Lehrgeld bezahlt

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Da gab es mal einen Grund zur Freude für Denklingen: Der VfL bejubelt das 1:0 von Benny Maass gegen Deisenhofen.

Denklingen/Fuchstal – Bei der Vergabe der Tickets für die Oberbayerische Meisterschaft hatten die beiden Landkreisvertreter nichts mitzureden. Bei der Zugspitzmeisterschaft im Futsal in Fürstenfeldbruck war sowohl für den SV Fuchstal als auch dem VfL Denklingen nach der Gruppenphase Schluss. Die benachbarten Kreisligisten blieben jeweils ohne Sieg und mussten sich im Viererfeld mit dem letzten Platz begnügen. In der Endwertung landete Denklingen mit der minimal besseren Tordifferenz vor Fuchstal auf Rang sieben.

„Wir waren in der Lernphase“, urteilte VfL-Coach Joachim Ried nach der Nullrunde. „Im Großen und Ganzen war die Leistung in Ordnung und es hat sich auch keiner verletzt“, bilanzierte Ried. Sein Team legte mit einer unglücklichen 0:1 Niederlage gegen den TSV Oberalting gleich einen Fehlstart hin. „Wir hatten die Riesenchance zur Führung und bekommen dann nach einem Patzer das Gegentor“, ärgerte sich Ried danach. 

In der zweiten Partie gegen den Kreisklassisten SV Mammendorf klappte bei den Denklingern dann nur sehr wenig. „Wir waren da gar nicht in der Halle. Der Gegner hat uns beherrscht“, grummelte der VfL-Trainer nach der 0:3 Pleite. Im letzten Gruppenspiel gegen den Landesligisten FC Deisenhofen erwischte der Kreis- ligist den besseren Start. Benny Maass schoss den VfL überraschend in Front. 

Das war es dann aber mit den Erfolgserlebnissen. In der Folge fingen sich die Denklinger durch die spielstarken FC-Truppe vier Gegentreffer zur 1:4 Niederlage ein. „Der Gegner war einfach schneller und passgenauer“, konstatierte Ried hinterher. Ebenfalls Lehrgeld zahlten die Fuchstaler in der Gruppe A. Im Auftaktspiel gegen den FC Penzberg hielt der SVF lange Zeit ein 0:1. Ein Lattentreffer ließ danach das Selbstvertrauen bei den Fuchstalern schwinden, so dass sie sich noch zwei weitere Gegentore zum 0:3 Endstand einfingen. „Neun Minu- ten haben wir gut mitgespielt“, urteilte dann Reservecoach Werner Ahmon, der den SVF in Abwesenheit des verhinderten Bernd Oerther betreute, über das zweite Spiel gegen den SC Olching. 

Nachdem der Bezirksligist die Führung erzielte, ging es bei den Fuchstalern bergab. Letztlich unterlagen sie mit 0:4. Im letzten Gruppenspiel gegen die FF Geretsried verpasste der SVF gleich in der Anfangsphase bei einem Sechsmeter die große Chance zur Führung. Das sollte sich im Anschluss rächen. Drei Tore in Folge brachten die Geretsrieder auf die Siegerstraße. Daran änderte auch der Fuchstaler Anschlusstreffer kurz vor Schluss zum 2:3 Endstand nichts mehr. „Wir wollten wenigstens noch ins Tor treffen und das klappte dann auch noch“, so Ahmon abschießend. 

Das Ticket zur Oberbayerischen löste Deisenhofen, die in einem turbulenten Halbfinale Penzberg nach Sechsmeter-Schießen bezwang. Das zweite Semifinale entschied Olching gegen Oberalting für sich. Das bedeutungslose Endspiel gewann Deisenhofen.

Roland Halmel

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