Nach dem 5:2 gegen Donaustauf:

Bayernligist Landsberg ist heiß auf Spitzenreiter Türkspor Augsburg

TSV Landsberg - Dennis Hoffmann
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Mittelfeldmotor Dennis Hoffmann (rechts, beim Kopfball) trug am Mittwochabend wesentlich zum 5:2-Erfolg des TSV Landsberg gegen Donaustauf bei.
  • Thomas Ernstberger
    VonThomas Ernstberger
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Landsberg – Der „Lechstadt-­Express“ hat jetzt so richtig Fahrt aufgenommen. Nach den beiden Erfolgen gegen Schwabmünchen (3:1 im Totopokal und 3:0 in der Liga) gewann Fußball-Bayernligist TSV Landsberg gestern Abend 5:2 gegen den hoch eingeschätzten und prominent besetzten SV Donaustauf und feierte damit bereits den dritten Pflichtspielsieg in Folge.

„Das war in allen Belangen sehr gut. Vollgas-Fußball, mit dem wir das Spiel früh entschieden haben“, lobte TSV-­Spielertrainer Muriz Salemovic. Landsberg kletterte schon mal auf den 8.Tabellenplatz.

Vor 300 Zuschauern im Landsberger 3C-Sportpark – unter ihnen auch Weltmeister und Ex-Donaustauf-Trainer Klaus Augenthaler – stand der Sieg der Gastgeber schon nach einer guten halben Stunde fest: Nach 32 Minuten führte der TSV bereits mit 4:0 – es war ein Albtraum nicht nur für Ex-Löwe Christoph Rech, zu gemeinsamen Pipinsrieder Zeiten der Abwehrchef von Salemovic. Der sorgte für einen Blitzstart und brachte die Landsberger schon in der zweiten Spielminute mit einem Sonntagsschuss am Mittwoch Abend mit 1:0 in Führung.

Nach Salemovic-Pass erhöhte der japanische Neuzugang Kazuki Date (Foto) in der 19. Minute auf 2:0. „Das war genau das, was ich am Dienstag mit ihm trainiert habe“, freute sich der Coach. Nach einer Ecke von Steffen Krautschneider köpfte Luca Wollens zum 3:0 ein (25.), ehe Dennis Hoffmann nach Krautschneider-Flanke den 4:0-Pausenstand herstellte (32.). „Mit Wollens, einem erneut sehr starken Torwart Witetschek und Date naben wir jetzt schon sehr gute junge Leute“, sagt der Spielertrainer.

In der zweiten Halbzeit schalteten die Landsberger verständlicherweise einen Gang zurück. „Da war ein kleiner Bruch im Spiel“, so der Trainer. So kam Donaustauf nach Dates zweitem Treffer zum 5:0 (69.) noch zu zwei Toren (Muslimovic/72., Elfmeter und Panafidin/85.). „Das zweite Gegentor war völlig unnötig, da sind wir in einen Konter gelaufen Aber ich habe mich nur kurz geärgert, denn 95 Prozent unserer Leistung waren sehr gut“, sagt Salemovic, der auch erkannte, an was es beim Gegner, bei dem Trainer Farok Maloku am Montag zurückgetreten war, fehlt: „Sie haben sehr gute Einzelspieler, aber kein Kollektiv.“ Das nutzte der „Lechstadt-Express“ gnadenlos aus...

Nächster Halt: Am Samstag um 15 Uhr bei Türkspor Augsburg. Das ist immerhin der Tabellenführer. „Die stehen zu Recht da oben, da passt in dieser Saison sehr viel zusammen“, weiß Salemovic. Aber Landsberg geht nach den drei Siegen in Folge mit breiter Brust in das Spiel beim Spitzenreiter. Der Coach: „Wir sind bereit!“

So spielte der TSV Landsberg: Witetschek; Wollens, Lutz, Anzenhofer, Hoffmann (ab 81. Doqai); Krautschneider (ab 74. Fülla), Nikolic (ab 48. Holdenrieder), Salemovic, Hutterer; Kollmann (ab 60. Gutia), Date (ab 88. Agbavon).

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