Wenn der Körper streikt

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„Krämpfe und Schmerzen im ganzen Körper“ setzten Marcel Schrötter (Nummer 23) beinahe außer Gefecht. Am Ende überwog beim Kalex-Pilot erneut die Enttäuschung.

Pflugdorf – Gesundheitliche Probleme haben möglicherweise einen großen Wurf Marcel Schrötters beim Grand Prix von Japan auf dem Twin Ring Motegi verhindert. Der Moto2-Pilot aus Pflugdorf lieferte in der ersten Rennhälfte eine starke Vorstellung ab, musste dann aber zusehen, sich und seine Maschine sicher ins Ziel zu bringen. Am Ende landete er auf Rang 9.

Nach guten Trainingsleistungen vorab ging Schrötter mit gesundheitlichem Unwohlsein aber der festen Absicht an den Start, den Auftakt der Serie an „Überseerennen“ erfolgreich zu gestalten. Die Aussichten waren nicht schlecht, da der 23-Jährige sich für den 11. Startplatz qualifiziert hatte. Er begann das Rennen angriffslustig, drängte sich an Gegnern vorbei und fuhr bald hinter seinem nächstjährigen Teamkollegen Sandro Cortese auf Rang 7. „Ich bin gut in das Rennen gestartet und konnte zügig zu den ersten Fünf aufschließen.“ Die Top 5 lagen in Reichweite, doch plötzlich verließen Schrötter die Kräfte. „Nach Halbzeit der Distanz habe ich plötzlich meine ganze Energie und alle Kraftreserven verloren. Ich hatte auf einen Schlag Krämpfe und Schmerzen im ganzen Körper. Es war wirklich hart, meine Pace zu halten.“ Dazu gesellten sich Probleme am Hinterreifen, die immer wieder zu rutschigen Passagen führten. „Letztendlich bin ich das Rennen zu Ende gefahren und kann wichtige Punkte mitnehmen.“

Doch insgesamt bewertet Schrötter das Gastspiel in Japan als „mittlere Katastrophe“. „Es wäre unter normalen Umständen einiges mehr möglich gewesen.“

Für den Pflugdorfer geht es nun darum, sich schnellstmöglich zu erholen. Am Wochenende steigt auf dem Phillip Island Circuit der Grand Prix von Australien. Die Strecke gefalle ihm gut, dort wolle er sich besser in Szene setzen, so der 23-Jährige.

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