Vielfalt des Sports aufzeigen

Großes Event in Landsberg: »Sportsday« als Chance für die Vereine

Kickbox-Weltmeister Ibrahim Karakoc
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Kickbox-Weltmeister Ibrahim Karakoc möchte im Rahmen der Fightnight beim Landsberger Sportsday seinen Titel aus dem Jahr 2016 (Foto) verteidigen.
  • vonAndrea Schmelzle
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Landsberg – Eigentlich sollte der Sportsday bereits im September vergangenen Jahres stattfinden, aber die Pandemie mit ihren Beschränkungen schob auch diesem Vorhaben einen Riegel vor. Doch Jürgen Farenholtz, Steffi Wieczorek und Thilo Wilke von der Agentur NETmarks5 warfen die Flinte nicht ins Korn, sondern peilen nun den 17. Juli als neuen Termin an. Beim Presse­gespräch am Freitag wurden sie von Kickbox-Weltmeister Ibrahim Karakoc und Mirjam Mumm von der Stadt Landsberg flankiert und schilderten die konkreten Pläne.

„Wir möchten besonders den Vereinen aus dem Landkreis eine Chance bieten, alte und neue Interessenten zu gewinnen. Denn wir wissen, dass sie durch Corona viele Mitglieder verloren haben. Und da es im Moment keine sportlichen Angebote gibt, wollen wir den Sportsday als Präsentationsmöglichkeit ins Leben rufen“, so Jürgen Farenholtz zum Ziel der Veranstaltung (Infos auf der Homepage ).

Auf allen Plätzen rund um das Landsberger Sportzentrum werden bekannte und weniger bekannte Sportler und Sportarten zum Zuschauen und Mitmachen einladen. BMX-Rekordhalter Chris Böhm, die harten Jungs der Footballer vom Landsberg X-PRESS oder Slackline-Akrobaten können bei freiem Eintritt bestaunt werden. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Fightnight mit Kickbox-Weltmeister Ibrahim Karakoc. Der Kampfsportler zeigte sich begeistert: „Ich habe 20 Kilo abge­nommen, trainiere fünf Tage pro Woche und kann nur sagen, dass ich absolut bereit bin, meinen Titel zu verteidigen.“ Dieser Teil des Programms wird allerdings kostenpflichtig sein. Wie viel die Eintrittskarten kosten werden, steht noch nicht fest.

5.000 Zuschauer

Die städtische Veranstaltungsmanagerin Mirjamm Mumm kann natürlich derzeit nicht abschätzen, welche Beschränkungen im Juli noch akut sein werden, zeigt sich aber optimistisch: „Unser Hygiene-Konzept steht jetzt schon und wenn alles halbwegs gut läuft, können wir mit 5.000 Zuschauern rechnen.“

Natürlich wird auch für Unter­haltung rund um die sportlichen Aktivitäten gesorgt sein: Food Trucks von lokalen Gastronomen und Messestände regionaler Firmen sorgen für Verpflegung und Information. Es gibt ein großes Kinder-Programm. Mirjam Mumm betont, dass auch Inklusion ein Thema sein werde; so seien zum Beispiel die Rollstuhl-Basketballer am Start. Ex-Fußballprofi Andi Görlitz aus Rott ist mit seiner Band „Whale City“ für zwei Auftritte fest gebucht und zur Eröffnung sollen Landsberger Promis im Bubblefußball gegeneinander antreten.

„Wir möchten jeden Verein aus dem Landkreis ermutigen, mit uns Kontakt aufzunehmen. Alle sind herzlich eingeladen, um diesen Tag zu einem einmaligen Event zu machen“, sagte Jürgen Farenholtz und verwies auf die Website und die Angebote in den sozialen Medien. Er hofft, dass sich 40 bis 50 Vereine bei der Premiere des Landsberger Sportsday engagieren werden. Und Steffi Wieczorek ergänzt: „Unser Ziel ist es, diese Veranstaltung langfristig zu etablieren. Wir bedanken uns ganz besonders für die enge und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Landratsamt Landsberg.“
Dietrich Limper

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