Herber Rückschlag

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Die Landsbergerinnen, hier Raphaela Urban, rannten sich immer wieder in der Peißenberger Abwehr fest und fanden nicht so recht den Anschluss an den Gastgeber der Bezirksliga-Partie.

Landsberg – Einen Rückschlag im Kampf um die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga, die auch zum Aufstieg in die Bezirksoberliga reichen würde, erlitten die Landsberger Handball-Damen. Beim Verfolger TSV Peißenberg kamen die Schützlinge von Trainer Falko Jahn mit 16:24 (8:14) unter die Räder.

Damit mussten die Landsberger auch ihren zweiten Tabellenplatz räumen. Gegen die junge Truppe des Aufsteigers gerieten die Damen vom Lech schnell mit 0:3 in Rückstand. In der Folge fand die Jahn-Truppe langsam besser ins Spiel. Die gute Phase war aber schnell wieder vorbei. Durch Nachlässigkeiten in der Landsberger Abwehr kamen die Gastgeberinnen immer wieder zum erfolgreichen Abschluss. Bei den Damen vom Lech fehlte es dagegen an der Präzision beim Wurf.

Bis zum Seitenwechsel vergaben sie drei Strafwürfe und weitere Chancen. Das machte sich auch beim Zwischenstand bemerkbar: Sechs Tore Rückstand beim Weg in die Kabine erwiesen sich auch nach der Pause als Hemmschuh für die Landsberger. Sie rannten sich weiter in der Abwehr der Peißenbergerinnen fest oder warfen zu ungenau. Der Abstand wurde so nicht kleiner. Vielmehr bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung nicht zuletzt aufgrund einiger Gegenstoßtore bis zum Schluss noch etwas aus.

Vier Spieltage vor Saisonschluss rutschten die Landsbergerinnen durch die Niederlage auf Platz fünf ab. Bei nur einem Punkt Rückstand ist Rang zwei aber weiter in Reichweite. Ein Heimsieg am Sonntag (16 Uhr) gegen den TuS Fürstenfeldbruck ist deshalb Pflicht.

Roland Halmel

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