Landsbergs Handballer sind fit

Mit neuen Teams in die Saison

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Die 1. Herrenmannschaft ist fit für die neue Saison in der Bezirksoberliga (von links): Eva Putz (Physio), Trainer Sofian Marrague, Christian Eisen, Johannes Kauter, Max Matzer-Kernich, Christoph Stöcker, Gatto Piepenburg, Alexander Schwarz, Andreas Riedl, Kai Roth, Dominik Keller, Markus Heidner, Thomas Steber, Florian Stöcker, Maximilian Wurst, Dennis Gleich, Felix Kohlscheen, Moritz Hierstetter, Roman Berger und Alexander Neumeyer.

Landsberg – Mit einer echten Premiere starten am letzten September-Wochenende die Mannschaften der Handballer des TSV Landsberg in die Saison 2014/2015: Um 14 Uhr bestreiten die Mädchen der neuen B-Jugend am Samstag in der Isidor-Hipper-Halle ihr erstes Pflichtspiel überhaupt, die meisten haben den Handball erst in den letzten Monaten für sich entdeckt. Das wird sicher für alle spannend.

In der 1. Herrenmannschaft wird der schon länger eingeschlagene Weg fortgesetzt und vor allem auf eigenen Nachwuchs und Talente aus dem näheren Umland gesetzt, betont Pressesprecher Jürgen Krenss. So laufe man in der Bezirksoberliga nach einigen personellen Veränderungen fast ausschließlich mit einer „Mischung von erfahrenen und aus dem Nachwuchs aufgerückten Landsbergern“ auf. Da zählen Johannes Kauter aus Marktoberdorf – er war vergangenes Jahr schon dabei – und der Herrschinger Mustafa Uyar schon zu den „Weitgereisten“.

Verlassen haben Landsberg Robert Zagar, der seine Karriere in Fürstenfeldbruck ausklingen lässt, und aus familiären und beruflichen Gründen Sven Oltmanns. Die beiden Torhüter Andreas Horn und Alexander Imhof zog es beruflich bzw. zum Studium nach München. Alexander Imhof versucht sein sportliches Glück inzwischen beim SV Anzing. Und der letztjährige Kapitän Severin Bartl orientiert sich in Schwabmünchen nochmal sportlich neu, bleibe laut Krenss aber „dem Landsberger Handball weiterhin verbunden“.

Aufgerückt aus der A-Jugend sind Dominik Keller, Leonard Melis und Kai Roth. Auch der Felix Kohlscheen aus der A-Jugend machte in der Vorbereitung schon seine ersten, durch- aus erfolgreichen Gehversuche im Tor der Ersten.

Aus der Zweiten Mannschaft kommen. Florian Stöcker und Moritz Hierstetter dazu. Und Andreas Riedl sowie Thomas Steber sind nach ihrem Engagement beim Eichenauer SV wieder zurück. Mustafa Uyar ist dem neuen Trainer Sofian Marrague aus Herrsching gefolgt. Seit Mai setzt Marrague seine Vorstellungen von Handball in Landsberg um. Er legt den Schwerpunkt mehr auf ein offensives Abwehrkonzept und die individuellen technischen Fähigkeiten im Kleingruppenspiel. Nach intensiver Arbeit, auch in den Vorbereitungsspielen hoffen die Landsberger jetzt auf einen positiven Saisonstart in der Bezirksoberliga – am Samstag, 27. September, um 18.15 Uhr beim TSV Murnau – auch wenn der langzeitverletzte Max Matzer-Kernich kaum zu ersetzen ist. Coach Marrague kann sich durchaus vorstellen, dass sein Team über die komplette Saison hinweg für „etliche positive Überraschungen“ sorgen wird. „Mit Leidenschaft und Willen ist ein Platz unter den Top 5 möglich.“

Stark verjüngt

Die personellen Umbrüche wirken sich natürlich auch bei der 2. Herrenmannschaft aus. Schon im vergangenen Jahr musste Trainer Dirk Melis einen kompletten Kaderumbau vornehmen und schaffte es mit Trainingsfleiß und Ehrgeiz beinahe den Meistertitel in der Bezirksklasse nach Landsberg zu holen. Auch in der kommenden Saison verändert sich wieder viel. Einige Spieler beendeten ihre Karriere, andere versuchen ihr Glück in der Ersten. Der Kader zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr stark verjüngt, da fast die Hälfte der Spieler aus der Jugend nachgerückt ist. Sie werden in der Zweiten an den Senio­renbereich herangeführt und dürfen auf viele Spielanteile hoffen. Trainer Melis sieht die Mannschaft mit diesem Potenzial wieder „in der oberen Tabellenhälfte“.

Fast ein Wiederaufstieg

Die Damen der TSV-Handballer hoffen, an die erfolgreiche letzte Saison anknüpfen zu können. Nachdem die Mannschaft aufgrund personeller Veränderungen den freiwilligen Weg in die Bezirksliga eingeschlagen hatte, stand am Saisonende ein beachtlicher 4. Platz mit lediglich zwei Punkten Rückstand zum direkten Wiederaufstieg. Jetzt gibt es auch hier personelle Veränderungen zu verkraften. So hat sich Stefanie Glasow aus beruflichen Gründen ihre Handballschuhe an den Nagel gehängt und Noemi Uslenghi steht wegen ihres Studiums ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Darüber hinaus sind noch einige Verletzungen auszukurieren.

Aufgerückt ist die komplette weibliche A-Jugend, so dass in der Vorbereitung teilweise 20 Spielerinnen in der Halle standen, wobei der Fokus auf der technischen und gruppentaktischen Aus- und Weiterbildung lag. Man strebt eine Verbesserung zum Vorjahr an.

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