Arbeit zahlt sich aus

+
Robert Zagar kehrt zum TSV zurück und wird den Rückraum verstärken.

Landsberg – Eine positive Bilanz der Saison der erste Herrenmannschaft in der Bezirksoberliga haben die Landsberger Handballer gezogen. Abteilungsleiter Roland Neumeyer wies darauf hin, dass man nach dem Abstieg aus der Landesliga mit einer völlig neu formierten Mannschaft angetreten sei.

Der überwiegende Teil der Spieler ist laut Neumeyer aus der 2. Herrenmannschaft gekommen und hätte im Jahr davon noch in der Bezirksliga gespielt. Doch die Mannschaft habe die Herausforderung angenommen und mit drei Trainingseinheiten in der Woche hart gearbeitet, dafür spreche er allen seine Anerkennung aus. Natürlich habe es etwas gedauert bis die Truppe zusammengewachsen sei und sich die Arbeit ausgezahlt habe. Die Landsberger haben sich den Klassenerhalt gesichert und schließen mit einem Mittelfeldplatz (8.) die Saison ab.

„Dabei stand ihr Start in die neue Saison unter keinen guten Stern, verletzte sich doch mit Severin Bartl in der Vorbereitung ein wesentlicher Spieler schwer, er kann erst jetzt wieder mit dem Training beginnen“, berichtet Pressesprecher Jürgen Krenss. Der wurfgewaltige Neuzugang Florian Elsässer musste bald aus gesundheitlichen Gründen passen, damit fehlten zwei wesentliche Stützen im Rückraum. „Die Mannschaft kämpfte in der Saison immer wieder mit der Konstanz, es waren oft die Verbesserungen zu sehen, man zeigte richtig gute Aktionen, aber an der eigene Fehlerquote musste ständig gearbeitet werden.“ Aber die Moral war intakt, sodass man auch über den Kampf zum Erfolg kam.

So sieht das auch Trainer Wiggerl Hofmann, „das war auch aus meiner Sicht eine gute Saison, wir haben es geschafft, dass jeder einen Schritt nach vorne gemacht hat“. Aber er sehe auch noch das Potential für mehr. „Es wäre auch noch mehr möglich gewesen, jeder kann sich noch weiter entwickeln, wir können noch ein Stück höher kommen.“ Dabei sieht er die Steigerung nicht im Trainingsumfang, da arbeiten die Landsberger schon jetzt auf hohem Niveau, sondern er denkt dass es um die Qualität und Intensität der Arbeit geht. Dazu wird er weiter seinen Teil beitragen, er wird auch in der nächsten Spielzeit die Mannschaft betreuen. 

Unterstützt wird er dabei in der Trainingsarbeit von Stefan Maier, der auch bei der männlichen A-Jugend tätig ist. Personell sind die Vorbereitungen bereits weit vorangeschritten. Einziger echter Abgang ist Torhüter Benjamin Kobold der ja schon letztes Jahr aufhören wollte, aber sich dann doch bereit erklärt hat noch eine Saison hinzuhängen. Sebastian Schüller, der erst vor kurzem zu den Landsbergern gestoßen ist, wird zwar die Vorbereitung mitmachen, dann aber aus beruflichen Gründen kaum zur Verfügung stehen. Ähnlich ist bei einigen Spielern noch offen, in welchem Umfang ihnen ihre Ausbildung und der Beruf Zeit für ein intensives Training lässt.

Wieder einsteigen wird nach seiner Verletzung Severin Bartl, eine wichtige Stütze in der Abwehr und im Rückraum. Den Rückraum verstärken wird auch Rückkehrer Robert Zagar. Er hat bis vor drei Jahren in der Landsberger Landesliga Mannschaft gespielt und kommt jetzt vom TuS Fürstenfeldbruck III. Dort hat er eine starke Rückrunde gespielt und war deren stärkster Rückraumwerfer, meint Krenss. Mit seiner Wurfkraft und seiner Erfahrung soll er dem Landsberger Rückraum zusammen mit Severin Bartl mehr Durchschlagskraft und Stabilität geben. Mit einem Allrounder aus dem näheren Umland ist man sich so gut wie einig, auf der Suche ist man noch nach Verstärkung auf der Torhüterposition, auch dort gibt es schon erste Kontakte. Aus der A-Jugend rücken Roman Berger und Florian Kullmann auf. Max Matzer-Kernich und Gatto Piepenburg haben ja schon letzte Jahr bei den Herren mitgespielt, ihre A-Jugend Zeit ist nun auch zu Ende.

„Nach wie vor hat es für uns Priorität den eigenen Nachwuchs in die Seniorenmannschaften einzubauen“, so Abteilungsleiter Neumeyer. „Dazu wollen wir auch jungen Leuten aus dem Umland eine Chance geben.“ Ein so erfahrener Spieler wie Robert (Robson) Zagar könne dabei Vorbild sein und der Mannschaft Halt geben. „Ich denke das ist eine gute Mischung“, blickt Roland Neumeyer in die Zukunft.“

Jetzt ist erst mal Pause, die richtige Vorbereitung beginnt zehn Wochen vor dem ersten Spiel, vorher werden gezielt speziellen Bereiche, wie etwa der Grundlagenausdauer, trainiert.

Auch interessant

Meistgelesen

X-Press rollt ungebremst weiter
X-Press rollt ungebremst weiter
Vorzeitige Rettung verpasst
Vorzeitige Rettung verpasst
Weiter ungeschlagen
Weiter ungeschlagen
Das Schicksal in der eigenen Hand
Das Schicksal in der eigenen Hand

Kommentare