Entzauberte Wundertüte

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Eine Mischung aus Jung und Alt bot die TuS Fürstenfeldbruck (in weiß) am Wochenende auf. Doch sechs Feldspieler waren zu wenig, um sich gegen den TSV Landsberg durchzusetzen.

Landkreis – Keine Problem hatten die Landsberger Handballer zu Hause gegen den TuS Fürstenfeldbruck III. Der klare 35:24 Erfolg fiel eher noch gnädig für die ersatzgeschwächten Gäste von der Amper aus.

Mal bietet sie mehr, mal weniger starkes Personal auf, die dritte Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck. Den Weg nach Landsberg fanden diesmal nur sechs Feldspieler und zwei Torhüter. Doch diese Mischung aus Jung und Alt zeigte eingangs ihr nicht zu unterschätzendes Potenzial. Mit ein paar schönen Anspielen wurde die TSV-Abwehr ausgehebelt. Nachdem die Gastgeber im Angriff noch etwas Ladehemmung hatten und ihre Chancen nicht verwandelten, lag Fürstenfeldbruck nach fünf Minuten mit 2:3 in Front. Doch dann kamen die Landsberger auf Touren, trafen besser und hatten sich in der Abwehr auf die Gegner eingestellt. Jetzt wurden hinten die Bälle erobert und nach einer Serie zog der TSV mit 11:5 weg. Landsbergs Trainer Sofian Marrague wechselte kräftig durch und auch in veränderter Besetzung bauten die Lechhandballer den Vorsprung weiter aus (14:6/24.). Mit einem klaren 19:10 ging es in die Pause. Grundlage war die aufmerksame Defensivarbeit und ein schnelles Spiel nach vorne.

Gäste kamen mit Rumpfkader

Zu Beginn des zweiten Durchgangs brauchten die Gastgeber wieder etwas Zeit, bis sie die erarbeiteten Chancen auch verwerten konnten. Das nutzten die Gäste, um zu verkürzen (20:14/38.). Doch mit zurückgekehrter Zielstrebigkeit und Fortune baute der TSV den Vorsprung auch in Unterzahl schnell wieder auf 26:16 aus. Mit den anhaltenden Wechseln ging den Gastgebern ein wenig die Konstanz verloren, sodass die Tordifferenz nicht mehr wesentlich anwuchs. Doch außer den Schlussmännern konnte sich jeder eingesetzte Spieler in die Torschützenliste eintragen. Mit dem schlussendlich überlegenen 35:24 gelang ein deutlicher Sieg, der sich auch aufs Torverhältnis positiv niederschlug.

„Ein bisschen bedauere ich schon, dass heute kein stärkerer Gegner zu Gast war. Das hätte uns mehr gebracht. Aber die Jungs haben das ordentlich gespielt und ich konnte alle Spieler einsetzen“, resümierte Trainer Sofian Marrague nach der Partie.

Am Samstag steht das Spitzenspiel bei der SG Kempten-Kottern an. Die Allgäuer stehen unangefochten auf dem ersten Platz, der TSV direkt dahinter.

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