Schmerzhafte Niederlage

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Trotz aller Bemühungen von Johannes Kauter und seinem Team musste der TSV Landsberg zuhause eine bittere 21:22-Niederlage gegen Gauting einstecken.

Landsberg – „Unnötig und schmerzhaft.“ So bewertete der Landsberger Trainer Wiggerl Hoffmann die knappe 21:22-Niederlage seiner Mannschaft gegen den HC Gauting. Und tatsächlich waren die Gäste in Landsberg nicht der übermächtige Gegner.

Die Partie begann auch schon mit leichten Vorteilen für Gauting, die Gäste setzten sich einfach gegen die Landsberger Abwehr durch (1:3/5.). Dann steigerten sich die Gastgeber hinten etwas und nutzen auch ihre Chancen konsequenter. Aber auch nach dem Ausgleich (4:4/8.) kam der TSV Landsberg nicht so recht in Fahrt. Immer wieder führten die lang ausgespielten Angriffe der Gautinger trotz zunächst guter Arbeit der Abwehr doch noch zu einem Treffer.

Im Angriff der Gastgeber fehlte die Durchschlagskraft und das spielerische Können blitze nur manchmal auf. Man blieb zwar gleich auf musste aber dann froh sein mit einem 11:11 in die Kabine gehen zu können. Die Landsberger hatten sich in der Kabine sicher vorgenommen im zweiten Durchgang Gas zu gegen. Allerdings blieben die Bemühungen erfolglos, zehn Minuten lang gelang kein Tor. Die erarbeiteten Chancen blieben ungenutzt, vielen Würfen fehlte sichtlich die Entschlossenheit. Gauting dagegen spielte weiter, nutzte auch Ballverluste der Gastgeber im Angriff und baute so die Führung weiter aus (13:16/42.).

Nur die sicher verwandelten Sieben-Meter von Max Matzer-Kernich hielten den TSV in dieser Phase noch im Spiel. Langsam kam man zwar im Angriff wieder besser zurecht, musste aber weitere Gegentreffer hinnehmen. In den letzten zwei Minuten schien es fast so als käme man doch noch zu einem Unentschieden, aber der letzte Treffer der Gautinger machte auch diese Hoffnung zu Nichte. „21 Tore sind natürlich viel zu wenig für uns, in vielen unserer Würfe war der unbedingte Wille zum Erfolg nicht spürbar“, glaubt Trainer Hoffmann. Aber selbst damit hätte Landsberg seiner Ansicht nach gewinnen können, wenn die Spieler die Qualität in der Abwehrarbeit auch über 30 oder 40 Sekunden gehalten hätten. „Die Niederlage tut weh, jetzt sind wir voll unten drin“, so Wiggerl Hoffmann.

Knappe Pleite

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