Gegner unterschätzt

TSV-Handballerinnen spielen unerwartet ein Unentschieden

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Es hätte ein klarer Sieg werden können. Doch die TSV-Handballerinnen haben gegen den Tabellenvorletzten nur ein Unentschieden rausholen können.
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Es hätte ein klarer Sieg werden können. Doch die TSV-Handballerinnen haben gegen den Tabellenvorletzten nur ein Unentschieden rausholen können.
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Es hätte ein klarer Sieg werden können. Doch die TSV-Handballerinnen haben gegen den Tabellenvorletzten nur ein Unentschieden rausholen können.

Landsberg – Die Frauen-Mannschaft des TSV Landsberg erwartete den Tabellenvorletzten aus Peißenberg – auf dem Papier eine klare Sache. In der Praxis sah‘s aber anders aus.

Die ersten Spielminuten gehörten folgerichtig den Landsbergerinnen, die schnell auf 8:4 nach sieben Minuten davonzogen. Die Damen vom Lech zeigten sich vor der gegnerischen Torfrau kaltschnäuzig, bekamen gleichzeitig in der Defensive aber kaum Zugriff. Zehn Gegentore nach 14 Minuten sprechen dabei eine deutliche Sprache. In der Folge kam der TSV Peißenberg immer besser ins Spiel, was durch erste Unkonzentriertheiten der Heimmannschaft noch forciert wurde.

Bei einer dünnen Führung von 19:17 wurden die Seiten gewechselt. Landsberg hatte die Torfrau getauscht, jedoch konnte sich Nadja Marx, wie bereits Veronika Stöcker im ersten Durchgang, nicht so richtig auszeichnen. Elf Minuten vor Schluss ging Peißenberg erstmals in Führung. Die Oberländerinnen nahmen Jessica Menius per Manndeckung komplett aus dem Spiel. Landsberg agierte nun minutenlang ohne Spielerin am Kreis. Einzelaktionen durch Stella Makella hielten Landsberg im Spiel.

Anschließend zeigte die Mannschaft von Trainer Eckhard Herber Moral und ließ sich auch von einem zwei-Tore-Rückstand nicht entmutigen. Kurz vor Schluss gelang Lena Hierstetter die viel umjubelte Führung für die Damen vom Lech. Doch in den letzten Spielsekunden leistete man sich einen unnötigen Ballverlust und Peißenberg erzielte in der Schlusssekunde den 33:33-Ausgleich.

Jetzt gilt es zu analysieren, warum die Landsbergerinnen an die starke Anfangsphase nicht anknüpfen konnten und stattdessen in eigener Halle 33 Gegentore hinnehmen mussten. Bei ihrem nächsten Spiel am Sonntag, 17. November, sollten sie gegen den Tabellenzweiten HSG Isar-Loisach mehr rausholen. Derzeit befinden sich die Damen in der Bezirksoberliga auf Platz 6 mit fünf Punkten. Zur Tabellenspitze fehlen nur zwei.

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