Der letzte Biss fehlt

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Für die Landsberger Handballerinnen (Mitte) reichte es zuhause nicht ganz – man vergab viele Chancen und überließ den 16:20-Sieg den Gegnerinnen aus Eichenau.

Landsberg – Eine weitgehend stabile Anwehrleistung hat diesmal den Landsberger Handballerinnen nicht zu einen Punktgewinn verholfen. Im Bezirksoberligaspiel gegen den Eichenauer SV entwickelten die TSV-Damen im Angriff einfach zu wenig Durchschlagskraft und unterlagen daher mit 16:20.

Zunächst begann die Partie ausgeglichen. Den ersten Treffer erzielten die Landsbergerinnen, aber Eichenau glich im Gegenzug aus. Beide Abwehrreihen standen sicher, so fielen wenig Tore. Schon jetzt wurde deutlich, dass der Landsberger Angriff nicht seinen besten Tag hatte – es fehlte der entscheidende Druck. Eichenau dagegen fand zunehmend besser die Lücken in der Landsberger Abwehr. Ihr Trainer Werner Stricker, letztes Jahr noch bei der Landsberger 2. Herren aktiv, hatte seine Damen offensichtlich gut eingestellt und so gingen sie ab der Mitte der ersten Hälfte in Führung (4:6/17.). Die Landsbergerinnen mühten sich weiter redlich, kamen aber nur schwer zum Erfolg. Mit einem Siebenmeter verkürzte man wenigstens noch zum Pausenstand von 6:8. 

In die zweite Hälfte gingen die Gastgeberinnen mit mehr Schwung. Man konnte jedoch die erarbeiteten Chancen nicht verwerten. Gerade von Außen ging in diesem Spiel wenig. Damit fehlten wichtige Tore, Eichenau blieb dagegen konstant und baute seinen Vorsprung aus (6:11/35.). Auch ihre Siebenmeter verwandelten die Gastgeberinnen jetzt selten, so wuchs der Abstand weiter an (8:15/42.). Die Landsberger Damen zeigten aber Moral und nach einem von Moni Buuk gehaltenen Siebenmeter verkürzten sie wieder (10:15/.44.) Doch viele Chance n blieben ungenutzt. Auch mit einer offensiven Abwehrvariante konnte die Wende nicht erreicht werden auch wenn man noch auf 16:20 heran kam.

 „Heute haben wir gerade in der ersten Hälfte nicht die Bissigkeit der letzten Spiele gezeigt, bei den Chancen die wir hatten wäre mehr drin gewesen, das können wir viel besser“, meinte Trainer Falko Jahn nach dem Spiel. Am kommenden Samstag um 18:45 will man es in der Isidor-Hipper-Halle gegen den SC Gaißach auf jeden Fall besser machen und sich die letzte Chance auf den Klassenerhalt sichern.

Nicht genug Biss

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