Für die nächste Oberliga-Saison:

Die Riverkings im Wiederaufbau

HC Landsberg - Fischer, Sturm, Raß gehen
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Michael Fischer, Dennis Sturm und Maximilian Raß (von links) verlassen die Riverkings.
  • Dietrich Limper
    VonDietrich Limper
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Landsberg – Bei den Riverkings laufen die Vorbereitungen für eine weitere Oberliga-­Spielzeit. Und wie die Verant­wortlichen um HCL-Präsident Frank Kurz angekündigt haben, wird sich das Gesicht der Mannschaft verändern. Nun wurden die ersten Verträge für zwei Cracks verlängert, aber drei Spieler werden in naher Zukunft nicht mehr für den HCL auf dem Eis stehen.

Die ersten Einzelgespräche und Analysen haben stattgefunden, und am vergangenen Montag gab der HC Landsberg die Ergebnisse bekannt. Die Verteidiger Markus Jänichen (siehe obenstehendes Interview) und Tobias Wedl werden auch in der kommenden Saison unter Coach Fabia Carciola spielen. Die beiden Landsberger Eigengewächse haben eine positive Entwicklung genommen, wie Teammanager Michael Oswald erklärt: „Als unser Kapitän der vergangenen Saison hat Tobi Wedl einen maßgeblichen Anteil daran, dass das Team immer topmotiviert in die Spiele gegangen ist, immer alles gegeben hat und in der Mannschaft trotz der ewig langen Niederlagenserie ein tolles Miteinander herrschte.“ Wedl sei ein grundsolider Oberliga-Verteidiger, der inzwischen schon zu unseren erfahreneren Spielern gehört.

Markus Jänichen habe dem HCL in der vergangenen Saison richtig überrascht. „Er war phasenweise einer unserer konstantesten Verteidiger, ist körperlich robust und schaltet sich auch ab und an in die Offensive ein“, lobt Oswald. „Wir sind froh, dass wir auch in der kommenden Saison mit beiden planen können.“

Für Dennis Sturm, Michael Fischer und Maximilian Raß hingegen endet die Zeit bei den Riverkings. Vizepräsident Gerhard Petrussek begründet diese Entscheidung: „Wir sind sehr dankbar, dass alle drei den Weg aus der Bayernliga mit in die Oberliga gegangen sind. Die Jungs haben bewiesen, dass sie auch in der Oberliga bestehen können. Für sie war es ein zeitlicher Kraftakt mit viel Aufwand, den sie so ursprünglich nicht eingeplant hatten. Durch die geplante Intensivierung der Trainingseinheiten wird der Aufwand in Zukunft nochmals steigen. Wir haben uns deshalb gemeinsam entschieden, dass sich unsere Wege in der nächsten Saison trennen werden. Wir wünschen ihnen für ihre weitere Zukunft alles erdenklich Gute.“ Weitere Personalentscheidungen sind für die nächsten Wochen angekündigt.

Schatzmeister Stefan Schindler arbeitet derweil auf einer ganz anderen Baustelle: Die Dauerkartenbesitzer müssen für die entgangenen Spiele entschädigt werden. Wie genau sie ihre Ansprüche geltend machen können, wird derzeit geklärt. Die Modalitäten würden den Betroffenen in den nächsten Wochen schriftlich mitgeteilt, heißt es aus dem HCL-Präsidium.

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