Eine Nummer zu groß

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Muss der Riverkings-Nachwuchs den Traum vom Einzug in das Aufstiegsturnier jetzt schon begraben? Gegen Ravensburg setzte es eine 0:9-Niederlage.

Landsberg – Die Meisterrunde um den Aufstieg in die Bayernliga hat es für die Knaben-Mannschaft des HCL in sich. Mit drei Niederlagen in Folge können die Riverkings den Traum vom Einzug in das Aufstiegsturnier möglicherweise jetzt schon begraben.

Der Ligaprimus, EV Ravensburg – klug verstärkt mit Doppellizenzspielern aus Lindau – überrollte die HCL-Knaben mit schnellen und effektiven Kombinationen. Landsberg schaffte es nicht die beiden Unruheherde, Nummer 10 und 91, zu bändigen. 8 von 9 Toren gingen auf deren Konto. Mit Einsatzwillen und Kampfgeist boten die Riverkings den übermächtigen Gästen eine Viertelstunde lang die Stirn, zwang die Oberschwaben zu Fehlern, verpasste es jedoch den Lohn für ihr couragiertes Auftreten in Form von Toren einzufahren.

Das Spiel abhaken

Die Landsberger Verunsicherung nach dem 0:1 in der 16. Minute und das wachsende Selbstvertrauen der Gäste wirkten sich schnell auf den Spielstand aus. Nur 10 Minuten später hieß es schon 0:5 und das Spiel war entschieden. Nun galt es für die Riverkings den Schaden in Grenzen zu halten, nicht zweistellig unterzugehen und vielleicht selbst ein Tor zu erzielen. Das gelang aber nicht ganz. Das Team um Kapitän Clemens von Friderici wird das Spiel nun abhaken und nächste Woche gegen den EHC Klostersee erneut versuchen die ersten Punkte zu gewinnen.

HC Landsberg – EV Ravensburg: 0:9 (0:2, 0:4, 0:3); Zuschauerzahl: 57. Aufstellung: 1 Leon Kindl, 20 Emanuel Geiger, 8 Clemens von Friderici (C), 24 Stephan Sailer, 5 Jonas Mosler, 6 Florian Schäffler, 7 Marc Hafenmayer, 2 Marlon Steuer, 10 Kevin Forstner (A), 16 Luca Brumbauer, 13 Christian Hanke (A), 18 Luis Hegner, 25 Erik Schellenberg, 3 Bendix Dawid, 9 Fabio Konrad, 22 Kristian Iltschenko; Trainer: Petr Chvatal.

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