Kein Glück im Abschluss

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Lehrvorführung für die HCL-Knaben: Ravensburg fertigte den Nachwuchs ab.

Landsberg – Nach drei Siegen in Folge rechneten sich die Knaben insgeheim eine kleine Chance gegen den Gruppenfavoriten EV Ravensburg aus. Doch die Oberschwaben zeigten den Riverkings gleich zwei Mal in Folge eindrucksvoll, wie schnell und variabel Knabeneishockey gespielt werden kann.

Die Ravensburger Angreifer förderten mit ihrer Beweglichkeit und ihrer Rastlosigkeit vor dem Landsberger Tor gnadenlos die Schwächen im Team des HC Landsberg zu Tage. Gegen die Ravensburger Dynamik wirkte das Spiel der Lechstädter statisch und unflexibel. Bei den wenigen sich bietenden Möglichkeiten fehlte dann auch noch die letzte Konsequenz und ein wenig Glück im Abschluss. So unterlagen die HCL-Knaben Ravensburg schließlich zu Hause 1:7 und auswärts 2:9. Die Ergebnisse entsprechen insgesamt auch in dieser Höhe den Spielanteilen und spiegeln das derzeitige Leistungsvermögen der beiden Teams richtig wider. 

Trotzdem brauchen die Knaben den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Auch oder gerade eben in Spielen gegen solch starke Gegner kann man viel lernen, um im nächsten Vergleich vielleicht besser vorbereitet zu sein. Im Kampf um den begehrten zweiten Tabellenplatz hinter dem dominanten EV Ravensburg hat der HCL alle Trümpfe in der Hand. In den Spielen gegen den EV Bad Wörishofen und den ERC Sonthofen bestehen für die Knaben gute Chancen mit Siegen das Tor zur Meisterrunde aufzustoßen, so HCL-Sprecher Markus Krämer.

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