HSB sichern sich vorzeitig Vizemeisterschaft

HSBler knacken beim Wasserburg-Spiel erstmals die 100 Punkte

1 von 42
Im Spiel gegen Rosenheim erzielten die Landsberger einen mühsamen Sieg.
2 von 42
Im Spiel gegen Rosenheim erzielten die Landsberger einen mühsamen Sieg.
3 von 42
Im Spiel gegen Rosenheim erzielten die Landsberger einen mühsamen Sieg.
4 von 42
Im Spiel gegen Rosenheim erzielten die Landsberger einen mühsamen Sieg.
5 von 42
Im Spiel gegen Rosenheim erzielten die Landsberger einen mühsamen Sieg.
6 von 42
Im Spiel gegen Rosenheim erzielten die Landsberger einen mühsamen Sieg.
7 von 42
Im Spiel gegen Rosenheim erzielten die Landsberger einen mühsamen Sieg.
8 von 42
Im Spiel gegen Rosenheim erzielten die Landsberger einen mühsamen Sieg.

Landsberg – Das hatten sich Coach und Mannschaft etwas anders vorgestellt. Eigentlich war man von einem ebenso deutlichen Sieg wie in den vergangenen Wochen ausgegangen. Doch die erste Hiobsbotschaft beim Spiel gegen Rosenheim gab es schon vor dem Spiel. Beim zweiten Spiel des Wochenendes gegen Wasserburg waren die Herren der Heimerer Schulen Baskets dagegen von Anfang an hellwach. Und trotzdem: Am Ende konnten beide Spiele mit einem Sieg beendet werden.

Kapitän Michi Teichner hatte sich zwar noch umgezogen, aber beim Aufwärmen wurde klar, seine Wade machte nicht mit. Also stand Coach Ryan Broker wieder selbst in der Starting Five. Schnell gingen die Hausherren in Führung 5:0 dann 7:2 und alle rechneten damit, dass es so weiter gehen würde. Aber plötzlich stand es 9:9 und die immer noch abstiegsbedrohten Rosenheimer hielten kräftig dagegen. Anders als Memmingen in den letzten beiden Partien, fanden sie eine gute Einstellung gegen die variable Landsberger Zonenverteidigung und schafften es immer wieder den einen oder anderen Shooter freizuspielen.

Das größere Problem auf Landsberger Seite war aber die Offense. Es schien so, als wäre der Korb für alle außer Sharif Hudson zugenagelt. 24 der 32 Punkte in der ersten Halbzeit erzielte der Topscorer. Im gesamten Spiel verbuchte er 43 Punkte. Aber auch anders als in den letzten Wochen, trafen die Teamkollegen kaum in den Korb. So wurde das erste Viertel nur knapp mit 16:12 gewonnen. Im zweiten Abschnitt reichte es gerade noch für einen Punkt Vorsprung zum 16:15. 32 Punkte in 20 Minuten sind für ein Spitzenteam zu wenig.

Doch auch die Unterstützung der lautstarken Cheerleader half im Anschluss nicht wirklich, die HSBler aufzuwecken. Im Gegenteil, die Gäste wurden zunehmend stärker und kämpften sich Punkt für Punkt ran. Auch wenn Landsberg doch wieder auf fünf oder auch acht Punkte davonzog, gaben die Rosenheimer nicht auf. Der Kampf wurde belohnt. Das dritte Viertel ging mit 15:18 an die Gäste aus Rosenheim. Aber noch führten die HSBler mit zwei Punkten. Mit 47:45 ging es in die nächste Pause.

Im letzten Abschnitt ging es nun ständig hin und her. Korberfolge waren auf beiden Seiten rar. Gleich zu Anfang konnte Landsberg den Vorsprung noch mal auf vier Punkte ausbauen. Doch direkt danach in der 34. Minute gingen die Rosenheimer erstmals in Führung. Jetzt wechselte die knappe Führung mehrfach hin und her. In der 40. Minute stand es 59:59, Ryan Broker stand an der Freiwurflinie und traf zweimal. Im Gegenzug aber wieder ebenso Freiwürfe für die Gäste. Ein Treffer, 61:60. Die Rosenheimer stoppten die Uhr durch Foul. Sharif Hudson ging an die Linie und traf nur einmal – 62:60. Wieder foulten die Gäste. Joan De Salas verwarf beide Freiwürfe. Den Gegenzug stoppten die Hausherren per Foul.

5,4 Sekunden vor Ende Seiteneinwurf. Den nun folgenden Angriff verwandeln die Rosenheimer zum 62:62. Dabei profitierten sie davon, dass das Kampfgericht die Uhr nicht gestartet hatte, sonst wäre das Spiel schon zu Ende gewesen. Die Schiedsrichter gaben den Korb und es ging in die Verlängerung.

In der Verlängerung fand Landsberg endlich zu der erwarteten Stärke und setzte sich schnell mit sieben Punkten ab. Am Ende stand ein 80:68 und schwer erkämpften zwei Punkte für den 2. Tabellenplatz.

Anscheinend lag es im Spiel gegen Rosenheim am Freitag wirklich an der sehr ungewöhnlichen Spielzeit, dass die DJK-Herren nicht richtig in Tritt kamen und erst in der Verlängerung gewinnen konnten. Im Nachholspiel am Sonntagnachmittag gegen Wasserburg war das Team von Spielertrainer Ryan Broker wieder hellwach. Von der ersten Sekunde an ließen die Hausherren keinen Zweifel daran, wer die Isidor Hipper Halle als Sieger verlassen würde. Nach fünf Minuten stand es bereits 15:5 und niemand in der Halle hatte schon zu diesem Zeitpunkt das Gefühl, dass die mit nur sieben Spielern angereisten Gäste ernsthaft dagegenhalten könnten. Bis zur ersten kurzen Pause erhöhten die HSBler, die diesmal fast ausschließlich vom verletzten Kapitän Michi Teichner von der Seitenlinie gecoacht wurden, auf 27:10.

Der zweite Abschnitt verlief ähnlich. Landsberg dominierte das Spiel und baute seinen Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Anders als noch am Freitag als Sharif Hudson allein mehr als die Hälfte der Landsberger Punkte erzielte, beteiligten sich diesmal auch wieder fast alle eingesetzten Spieler am Punktesammeln. Zur Halbzeit lagen die Heimerer Baskets mit 52:23 vorn. 29 Punkte Vorsprung und das obwohl die Landsberger Nachwuchsspieler schon frühzeitig Spielzeiten bekamen.

In der zweiten Halbzeit wurden auf Landsberger Seite verstärkt die jüngeren Spieler eingesetzt. Hieran lag es aber nicht, dass das dritte Viertel 22:27 an die Gäste ging. Die Landsberger hatten in Summe etwas zurückgeschaltet. Das sollte sich im letzten Viertel wieder ändern. Coach Ryan fordert in der letzten Viertelpause nochmals vollen Einsatz und die 100 Punkte auf dem Scoreboard. In diesem letzten Durchgang ging es permanent hin und her und beide Teams punkteten gut. Mit 26:24 ging das Viertel knapp an die Hausherren, die damit erstmals in dieser Saison die 100 Punkte vollmachten. Das Endergebnis von 100:74 wurde der klaren Überlegenheit der Heimerer Schulen Baskets gerecht.

Mit den beiden Siegen vom Wochenende sicherte sich das Team der DJK Landsberg schon vorzeitig die Vizemeisterschaft in der Bayernliga Süd. Wer Coach Ryan Broker kennt, weiß jedoch, dass das Team in den beiden verbleibenden Spielen am nächsten Samstag in Traunstein und am 30. März im Sportzentrum Landsberg nochmals alles daran setzen wird, die Saison mit zwei deutlichen Siegen abzuschließen.

Auch interessant

Meistgelesen

Rund 450 Starter beim 21. Ammersee-Triathlon
Rund 450 Starter beim 21. Ammersee-Triathlon
Nur ein Sturm im Bayernliga-Wasserglas des TSV Landsberg?
Nur ein Sturm im Bayernliga-Wasserglas des TSV Landsberg?
Dreimal Podium für Alexander Steffens
Dreimal Podium für Alexander Steffens
Kauferinger setzen sich beim VR-Bank Cup gegen Penzing durch
Kauferinger setzen sich beim VR-Bank Cup gegen Penzing durch

Kommentare