Wo ist die Offensive?

HSB startet mit einer Niederlage in die Bayernligasaison

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Ein misslungener Auftakt für die Herren vom DJK Landsberg. Das erste Spiel der Saison endetet für sie mit einer 50:71-Niederlage.
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Ein misslungener Auftakt für die Herren vom DJK Landsberg. Das erste Spiel der Saison endetet für sie mit einer 50:71-Niederlage.
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Ein misslungener Auftakt für die Herren vom DJK Landsberg. Das erste Spiel der Saison endetet für sie mit einer 50:71-Niederlage.
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Ein misslungener Auftakt für die Herren vom DJK Landsberg. Das erste Spiel der Saison endetet für sie mit einer 50:71-Niederlage.
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Ein misslungener Auftakt für die Herren vom DJK Landsberg. Das erste Spiel der Saison endetet für sie mit einer 50:71-Niederlage.
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Ein misslungener Auftakt für die Herren vom DJK Landsberg. Das erste Spiel der Saison endetet für sie mit einer 50:71-Niederlage.

Landsberg – Die Schonfrist ist zu Ende. Ab jetzt wird es wieder ernst. Die erste Mannschaft der DJK Landsberg startete am vergangenen Samstag mit einem Gastspiel in Murnau beim letztjährigen Tabellendritten ESV Staffelsee in die neue Bayernligasaison. Doch schon vorab gab es schlechte Nachrichten. Coach Ryan Broker, der erst am späten Freitagnachmittag aus Alaska zurückkehrte, musste die krankheitsbedingten Absagen von Gabriel Bober und Ricco Welz entgegennehmen. So reisten die Heimerer Schulen Baskets mit lediglich zehn Spielern an den Staffelsee. Die Gastgeber konnten – anders als in deren Auftaktspiel – auf ihren gesamten Kader zurückgreifen. Und dass das Team von Trainer Goran Culum auch in dieser Saison auf die Tabellenspitze zielt, stellte es von Beginn an unter Beweis.

Die Hausherren legten direkt aggressiv und zielstrebig los. Nach zwei Minuten führten sie mit 6:0. Zwar konnten die Gäste kurzfristig auf 8:5 verkürzen, doch es folgte ein 11:0-Lauf des Murnauer Teams. Zum Ende des ersten Viertels stand es 15:6 für die Gastgeber. Das Landsberger Team hatte es bis dahin nicht einmal geschafft, eines seiner Offensivsysteme sauber durch zu spielen. Infolge dessen gab es weder gute Wurfposition aus der Distanz, noch konnten die großen Spieler unter dem Korb angespielt werden.

In der kurzen Viertelpause rief Coach Broker sein Team auf, ruhiger zu spielen und in die Setplays zu gehen. Zwar verlief das folgende Viertel in Bezug auf die Punktverteilung mit 14:17 zugunsten der Lechstädter, aber dies war eher erfolgreichen Einzelaktionen zu verdanken als strukturiertem Offensivspiel. Wichtigste Veränderung gegenüber dem ersten Viertel war die Umstellung auf Zonenverteidigung, mit der der ESV Staffelsee sich schwertat. Mit 30:20 für die Hausherren ging es in die Halbzeitpause.

Der Landsberger Coach und sein Co-Trainer und Kapitän Michael Teichner riefen ihr Team in der Halbzeitpause abermals auf, sich an die Angriffssysteme zu erinnern und diese zu spielen. Basis für eine bessere Offensivleistung sollte eine intensive Abwehrarbeit sein.

Zehn Punkte Rückstand zur Halbzeit sind im Basketball zunächst nichts Gravierendes, nur musste man jetzt zwingend beginnen den Rückstand zu reduzieren. Was aber direkt nach dem Wiederanpfiff folgte, war genau das Gegenteil. 7:1 Punkte in gut zwei Minuten für die Hausherren waren ein denkbar schlechter Start in das dritte Viertel. Auch eine Auszeit, in der Broker nochmals die Standardsysteme und mehr Ruhe im Spiel forderte, brachten keine Änderung. Das Viertel ging mit 20:9 an Staffelsee. Mit nunmehr 50:29 gingen die Teams in die letzte Pause.

Der letzte Spielabschnitt verlief mit einem Ergebnis von 21:21 zumindest in Bezug auf die Punkte ausgeglichen. Ursache hierfür war aber auch, dass der Staffelseer Coach nun viel wechselte und auch seinen jungen Spielern Einsatzzeiten schenkte. Niki Brakel, der gemeinsam mit Neuzugang Jadranko Matosevec Top-

scorer seines Teams war, setzte sich mehrfach mit intensiven Einzelaktionen durch und wurde mit Korberfolgen belohnt. Auch Jadranko erzielte acht seiner 12 Punkte im letzten Abschnitt. An der grundsätzlichen Schwäche im Landsberger Offensivspiel änderte sich jedoch nichts. Mit 71:50 gewannen die Hausherren dieses Spiel letztendlich vollkommen verdient.

Nichtsdestotrotz schaut Coach Broker optimistisch in die Zukunft: „Wir haben ein gutes Team. Wir müssen nur das Zusammenspiel verbessern und dafür sorgen, dass mehr Spieler Verantwortung übernehmen. Daran werden wir in den nächsten Tagen intensiv arbeiten.“

Am kommenden Samstag, 12. Oktober, um 19.30 Uhr können die Heimerer Schulen Baskets im ersten Heimspiel gegen die SG Heising-Kottern beweisen, dass ihr Coach recht hat.

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