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Bayernligist Landsberg muss sich dringend steigern

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Von: Thomas Ernstberger

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Sascha Mölders - TSV Landsberg
Sein Anschlusstreffer kam zu spät: Sascha Mölders (links) erzielte beim Heimspiel gegen Gundelfingen sein zweites Saisontor für den TSV Landsberg. © Ernstberger

Landsberg – Der glückliche Last-Minute-2:1-Sieg gegen Hallbergmoos, am Dienstag ein 1:1 beim FC Memmingen und jetzt am Samstag eine überraschende 1:2-Heimpleite gegen den FC Gundelfingen – Aufstiegsfavorit TSV Landsberg ist trotz namhafter Neuzugänge noch nicht richtig in der neuen Saison angekommen.

Vier Punkte aus der Englischen Start-Woche – das kann nicht der Anspruch eines Top-Teams sein. Kein Widerspruch von Spielertrainer Mike Hutterer: „Das stimmt. Wir wollten mit sieben Punkten starten.“ In der vergangenen Saison hatte der TSV noch beide Spiele gegen Gundelfingen ohne Gegentor gewonnen (1:0 und zuletzt 3:0 im April), hatte nach drei Spieltagen aber erst drei Punkte auf dem Konto.

Auch im dritten Spiel stand bei den Landsbergern die Null nicht: Die Gäste waren kurz vor dem Halbzeitpfiff durch einen abgefälschten 20-Meter-Schuss von Edwin Tarakan in Führung gegangen. „Ein Sonntagsschuss am Samstag“, sagt Hutterer. Nach der gelb-roten Karte für Neu-Kapitän Alexander Benede wegen wiederholten Foulspiels (89.) erhöhte Leon Sailer in der ersten Minute der Nachspielzeit sogar auf 2:0. Der Anschlusstreffer durch Spielertrainer Sascha Mölders (hatte unter der Woche in Memmingen erstmals für seinen neuen Verein getroffen) in der vierten Nachspielzeit-Minute kam zu spät, war nur noch Ergebniskorrektur.

In der ersten Halbzeit hatten die Kreisstädter gute Chancen durch Mölders, Timo Spennes­berger (Pfosten) und Steffen Krautschneider (aus acht Metern volley drüber). Spielertrainer Hutterer meint dazu: „Wenn die Dinger reingehen, führen wir zur Halbzeit mit 3:1 und gewinnen das Spiel.“ Aber das klappte halt nicht. Und Halbzeit zwei ging nach Aussage mehrerer Beobachter klar an Gundel­fingen.

„Wir haben nicht sauber Fußball gespielt, es gab viele schlampige Bälle und der letzte oder vorletzte Pass kam nicht an“, kritisierte Hutterer. „So wird’s gegen jede Mannschaft der Liga schwer.“ Klare Ansage des Coachs: „Wir haben nach dem großen Umbruch mit 14 Neuzugängen eine enorme individuelle Qualität. Aber um Erster oder Zweiter zu werden, brauchen wir eine brutale Steigerung. Wir bleiben aber entspannt, es war ja bisher nicht alles schlecht.“

Ein Lichtblick: „Wunsch-Neuzugang“ Daniel Leugner (Innenbandanriss plus Knie-Operation) ist schon wieder auf einem guten Weg. Der Plan: Der Mittelfeldspieler soll in circa vier Wochen mit leichtem Reha-Training auf dem Platz beginnen. „Damit wäre er voll im Soll“, wie Hutterer sagt.

Für die Landsberger geht’s jetzt knackig weiter. Am Dienstag das Toto-Pokalspiel bei Liga-­Konkurrent Schwaben Augsburg (nach Redaktionsschluss des KREISBOTEN), am Samstag (14 Uhr) die Partie in Kottern und dann das Auswärtsspiel in Rosenheim (Freitag, 5.8., 19 Uhr), das Dienstag-Abend-Heimspiel gegen Schwaben Augsburg (9. 8., 18.30 Uhr) und die Partie in Nördlingen (Sa., 13. 8., 17 Uhr). Und danach wird man sehen, wo der TSV Landsberg wirklich steht..

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