Nächster Halt: Achtelfinale

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Julian Rüger (am Ball) wird den Red Hocks in Dresden fehlen. Dennoch sind die Kauferinger favorisiert, wenn es um den Einzug ins Achtelfinale geht.

Kaufering - Dürfen sich die Kauferinger Floorballfans weiterhin Hoffnung auf ein Heimspiel im Pokalwettbewerb machen? Am morgigen Samstag gehen die beiden Herrenmannschaften der Red Hocks in der der 3. Pokalrunde jeweils, wie schon in der Runde zuvor, auswärts an den Start und kämpfen um den Verbleib im Wettbewerb. Während die zweite Garde beim Regionalligisten SG Ingolstadt/Nordheim ranmuss, ist die Bundesligamannschaft bei den Unihockey Igels in Dresden zu Gast.

Auf einen alten Bekannten trifft die Mannschaft der Spielertrainer Niels Hauser und Daniel Szirbeck. Wie schon in der 2. Runde des Stena Line Floorball Deutschland Pokals geht die Reise nach Dresden, diesmal trifft man auf die Igels, die vor wenigen Jahren noch zu den Erstligisten zählten. Nach dem Abstieg 2015 nehmen die Igels nun zum zweiten Mal in Folge an der 2. Bundesliga Süd/Ost teil und mussten sich bislang lediglich dem diesjährigen Bundesligaabsteiger SC DHfk Leipzig geschlagen geben. In den diesjährigen Pokalpartien ließen die Jungs aus dem Elbflorenz die Tormaschine heißlaufen, gegen den UHC Weißenfels II gewann man mit 18:2 und gegen den USV Jena 19:6. Auch wenn einige der damaligen Mannschaftsstützen wie Nationalspieler Erik Schuschwary nach dem Abstieg weggebrochen sind, scheint die Angriffsformation der Igels weiterhin brandgefährlich. Für die favorisierten Roten vom Lech wird es also darum gehen, die Partie über eine stabile Defensive für sich zu entscheiden. Mit dabei sind gegen Dresden auch wieder einige Akteure, die in den letzten Wochen verletzungsbedingt aussetzen mussten. Albert Sikora hat die Folgen seiner Gehirnerschütterung ausgeheilt und auch das Knie von Dominik Stork macht keine Probleme mehr. Fraglich ist hingegen der Einsatz aller drei Kapitäne. Während Maxi Falkenberger und Julian Rüger terminbedingt fehlen werden, zog sich der dritte Kapitän Marco Keß unter der Woche eine Verletzung zu, letzterer sieht jedoch noch Chancen für seinen Einsatz „Momentan kann ich durch meine Handverletzung kaum einen Schläger halten. Vermutlich wird es eine sehr kurzfristige Entscheidung, ob ich einsatzbereit bin“, so Keß.

Die 2. Mannschaft fährt nach Ingolstadt, wo man sich mit der SG Ingolstadt/Nordheim duelliert. Das Team um Spielertrainer Justus Wende und Lukas Wexenberger ist nach drei Spielen in dieser Saison noch ungeschlagen. Während man in der Regionalliga schon zwei Siege einfahren konnte, war auch die 2. Pokalrunde keine echte Hürde. In Tübingen gelang ein ungefährdeter 7:0-Sieg. Nach wie vor gibt es zwar reichlich Verletzte in der Mannschaft, dank eines breiten Kaders kann man aber voraussichtlich trotzdem zwei starke Reihen aufbieten: „Wenn wir die Leistung aus den letzten Spielen auch gegen Ingolstadt zeigen können, wäre ein Sieg auf jeden Fall drin.“ Ingolstadt sei zwar nicht der Lieblingsgegner der Kauferinger Herren II. Der Sprung, den die Mannschaft im Laufe des Jahres vollzogen hat, ist aber durchaus sichtbar, sodass an einem guten Tag auch die SG Ingolstadt/Nordheim schlagbar ist. Kapitän Kevin Keß blickt voraus: „Für uns hätte es sicherlich schwerere Lose als einen Regionalligisten gegeben. Unser Ziel ist auf jeden Fall, die nächste Runde zu erreichen. Ich denke, wir erleben am Samstag ein Spiel auf Augenhöhe, das bis zum Ende offen sein wird.“

Anpfiff in Ingolstadt ist am Samstag um 11.30 Uhr, das Spiel bei den Unihockey Igels Dresden beginnt um 16 Uhr.

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