Glück trotz Punktverlust

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Obwohl die Red Hocks zuhause gegen Tabellenführer UHC Weißenfels bis zum Schluss gekämpft haben, verloren sie mit 2:5. Das Glück war dennoch auf Seiten der Kauferinger: sie ziehen noch direkt in das Play-Off-Halbfinale ein.

Landsberg – Im Heimspiel gegen Bundesliga-Spitzenreiter Weißenfels konnten die Red Hocks diesmal keine Punkte holen. Durch viel Glück blieben die Kauferinger nach der 2:5-Niederlage aber dennoch auf Platz 2 der Tabelle. Denn Leipzig besiegte den Red-Hocks-Verfolger Wernigerode mit 14:10.

Gegen die Tabellenersten begannen die Kauferinger zunächst sehr defensiv. UHC Sparkasse Weißenfels kontrollierte das Spiel – die Gastgeber reagierten nur. In der sechsten Minute schlug es dann hinter Tobias Dahme zum ersten Mal durch Oskari Kangas ein. 13 Minuten später gelang Weißenfels das 2:0, während Kaufering im ersten Drittel leer ausging. Im zweiten Drittel traute sich Kaufering mehr zu und setzte den Rekordmeister immer wieder unter Druck.

Glück im Unglück

Nach zahlreichen Torchancen gab es in der 34. Minute endlich den Anschlusstreffer, Marco Tobisch traf mit einem Drehschuss aus spitzem Winkel in die kurze Ecke hinter Eric Vogel. Die Kauferinger blieben am Drücker, weitere Torerfolge blieben aber zunächst aus, es ging mit einem 1:2-Rückstand in das letzte Drittel.

Kaufering versuchte weiterhin, den Druck aufrecht zu erhalten, doch innerhalb einer Minute lief man so jedoch zwei Mal in einen Konter, Weißenfels stellte auf 4:1. Die Heimmannschaft gab sich nicht auf, fing sich fünf Minuten vor Ende noch das 5:1 ein. Erst in der Schlussminute gelang Kapitän Maxi Falkenberger noch das 5:2 – die Partie war aber längst zugunsten der Gäste entschieden.

Die Niederlage tut kaum weh, angesichts der Tatsache, dass die Red Hocks mit viel Glück noch auf Platz 2 der Tabelle stehen. Nachdem Leipzig am Wochenende Wernigerode mit 14:10 besiegte, zieht Kaufering direkt ins Play-Off-Halbfinale ein. Die Tabellendritten bis -sechsten müssen die weiteren Play-Off-Halbfinalteams erst noch ausspielen. Deshalb haben die Roten jetzt zunächst zwei Wochen Spielpause, ehe es in das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft geht.

Janina Reich

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