Wer hat mehr Asse im Ärmel?

Red Hocks gastieren bei Aufsteiger SSF Dragons Bonn

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Schon das Pokalspiel gegen Bonn vor wenigen Tagen war umkämpft. Auf das bessere Ende für sich hoffen die Red Hocks Kaufering (rot) auch am Samstag.

Kaufering – Die Erinnerungen sind noch frisch: Zwei Wochen ist es her, seit Daniel Falkenberger die Red Hocks mit seinem Treffer in der Verlängerung ins Pokal-Achtelfinale geschossen hat. Mit hängenden Köpfen dagegen verließen an jenem Abend die SSF Dragons Bonn das Kauferinger Sportzentrum, um sich auf die Revanche vorzubereiten: Diese schwebt den Dragons am kommenden Samstag, 30. November, vor, wenn sich beide Teams zum ersten Ligaduell in Bonn wiedersehen.

Taktische Überraschungen oder neues Personal dürfte es auf beiden Seiten wohl nur vereinzelt geben, denn gerade einmal 13 Tage liegen zwischen Pokal- und Liga-Aufeinandertreffen. Auffällig in der Partie vor wenigen Wochen war, dass beide Teams lang gebraucht hatten, um ihre Nervosität abzulegen und Qualität aufs Feld zu bringen. Schneller hatten das die Red Hocks hinbekommen, hatten im Gegenzug aber durch eine Schwächephase im letzten Abschnitt wiederum drei Tore am Stück gefangen. „Nachdem wir am Samstag die Busfahrt in den Knochen haben, ist es umso wichtiger, dass wir keine Anlaufzeit brauchen und von Beginn an präsent sind“, blickt Angreifer Marco Keß voraus.

Auch müsse man es wieder schaffen, das starke Sturmduo der Bonner, Florian Weißkirchen und Safak Temel, möglichst aus dem Spiel zu nehmen, sagt Keß. Beide zählen zu den Top Drei der ligaweiten Scorerliste, wo mit Tobias Hutter der beste Kauferinger derzeit Platz 29 belegt.

Ein Ass im Ärmel der Kauferinger könnte womöglich der wiedergenesene Maxi Falkenberger sein, der im Pokalspiel noch fehlte, in der Liga gegen Wernigerode aber wieder in der Startformation stand. Dort zündete der langjährige Nationalspieler auf Anhieb, denn zum 4:4 und damit zum ersten Saisonpunkt seiner Roten steuerte er drei Tore bei. „Dass Maxi wieder mit dabei ist, tut der Mannschaft sehr gut. Er bringt unheimlich viel Erfahrung mit und ist nach wie vor kaltschnäuzig vor dem Tor“, weiß auch Keß.

Gegen Bonn die nächsten Punkte folgen zu lassen, ließe die Red Hocks wohl auch wieder entspannter auf die Tabelle blicken, denn auch diese verspricht vor dem Spiel reichlich Brisanz: Bei einem Kauferinger Sieg hätten die Red Hocks wieder Anschluss zum breiten Mittelfeld – Platz vier und neun trennen aktuell nur drei Punkte. Diesem Pulk gehören auch die Bonner an, die mit drei Punkten einen gewaltigen Sprung nach vorne machen würden, obwohl sie vor der Saison von zahlreichen Gegnern als Abstiegskandidat gehandelt worden waren. Dass sie in der Lage sind, die Klasse zu halten, wollen sie auch am Samstag gegen ihre Gäste aus Bayern zeigen. Anpfiff ist um 19 Uhr.

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