7:11 gegen Chemnitz verloren

Red Hocks Kaufering missglückt Angriff auf die Playoffs 

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Wie im Hinspiel gab es für Martin Rieß und die Red Hocks Kaufering gegen die Floor Fighters Chemnitz nichts zu holen.

Kaufering – Für eine Überraschung in Chemnitz sind die Bundesliga-Floorballer aus Kaufering noch zu grün hinter den Ohren. So verlieren die personalgeschwächten Kauferinger am Ende unglücklich mit 7:11.

Trainer Markus Heinzelmann und seine Red Hocks waren gezwungen, die Auswährtsfahrt ins sächsische Chemnitz ohne Dennis Häringer, Daniel Szirbeck, Lukas Wexenberger und Christian Lindquist anzutreten. Trotz der fehlenden Spieler sollte mit einem starken Kader und den eigenen Fans im Rücken die Mission „Angriff auf die Playoff-Plätze“ gestartet werden.

Das Spiel startete spannend und die Fans versprachen sich bereits nach kurzer Spielzeit ein Torfestival. Denn bereits in der dritten Minute gingen die Chemnitzer durch Rückkehrer Irrgang in Führung. Der Spielstand hielt jedoch nicht lange, denn Daniel Falkenberger glich sehenswert per Volleytor aus. Durch frühes Pressing und hohen Druck machten es die Sachsen den Aufbauspielern der Red Hocks, schwer ins Spiel zu kommen, und zwangen die Spieler zu einfachen Fehlern. Einer dieser Fehler führte schließlich auch zum 2:1 der Sachsen. Den ersten Rückstand der Partie konnten die Kauferinger aber mit einem Ausgleichstreffer beantworten.

„Wir haben viele hochkarätige Chancen in Führung zu gehen liegen lassen“, sagte Angreifer Maxi Falkenberger nach dem Spiel. Ein Meisterschaftsaspirant wie Chemnitz würde solche Fehler einfach bestrafen.

Während Ricardo Wipfler und Marco Tobisch jene Chancen nicht nutzten, schnappten sich die Floor Fighters erneut die Führung. Dennoch gelang den Kauferingern kurz vor der ersten Drittelpause erneut der Ausgleich zum 3:3.

Das zweite Drittel begann mit einem furiosen Viererpack. Der Ligatopscorer Juhu Kivinen brachte Chemnitz schnell mit 7:3 in Führung, ehe Ricardo Wipfler und Daniel Falkenberger innerhalb von 24 Sekunden auf 5:7 verkürzten. Bis zum Drittelende gelang es aber den Kauferingern nur noch einmal, den Ball im Netz der Chemnitzer unterzubringen, während die Floor Fighters noch weitere zwei Treffer feiern konnten. Nach dem zweiten Drittel lasse sich sagen, dass die Red Hocks nicht konsequent verteidigt hätten, sonst hätte man die Chemnitzer Floor Fighters in Schach halten können, meinte der Trainer.

Im letzten Drittel gelang den Kauferingern zwar der Auftakttreffer zum 7:9, aber die Chemnitzer schlossen ein mögliches Comeback durch zwei schnelle Treffer zum 11:7 aus. So war das Spiel aus Kauferinger Sicht bereits nach 53 Minuten entschieden, da man die eigenen Großchancen wie in den vorherigen Dritteln wieder nicht nutzte. Zusammen mit den individuellen Fehlern in der Defensivarbeit war es vor allem im zweiten Drittel nicht möglich, ein Spiel bei einem Playoff- und Meisterschaftskandidaten zu gewinnen. Angeifer Tobias Hutter sah es ähnlich: „Die Chancen waren da, um aufzuholen, aber es hat nicht sollen sein und dann gewinnt man hier auch nicht.“

Der Fokus liegt jetzt auf den folgenden Wochenenden. Mit Schriesheim und Holzbüttgen warten zwei weitere starke Gegner auf die Red Hocks aus Kaufering. Gegen beide Mannschaften verlor man das jeweilige Hinspiel mit 5:8 und 5:13. EIn Sieg in diesen Spielen wäre für die Mission Playoffs von essentieller Bedeutung. Marco Tobisch gibt sich kämpferisch: „Der Weg in die Playoffs ist lang und steinig, aber wir werden alles daran setzen, um dieses Ziel zu erreichen.“

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