Mittelfeld-Anschluss gestartet

Red Hocks Kaufering punkten gegen Tabellen-Achten Berlin mit 7:4

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Das Team um Kapitän Marco Tobisch konnte sich mit einem 7:4 gegen Berlin im Kampf um den Klassenerhalt behaupten.

Kaufering – Endlich wieder 1. Floorball Bundesliga im Sportzentrum Kaufering hieß es am vergangenen Samstag. Zu Gast als erster Gegner im neuen Jahr: die Berlin Rockets aus der Hauptstadt. Ein sehr wichtiges Spiel für die Red Hocks, da man mit einem Sieg wieder den Anschluss zum Tabellenmittelfeld herstellen und sich ein positives Gefühl für das am kommenden Samstag anstehende Pokal Viertelfinale gegen die Djk Holzbüttgen holen könnte. Ein Plan, der voll aufging.

Trotz der positiven Stimmung innerhalb des Teams und einer guten zurückliegenden Trainingswoche, startete das Spiel unglücklich für die Red Hocks. Die Gäste konnten innerhalb der ersten fünf Minuten durch Tim Lemke und Jami Savolainen eine 2:0-Führung aufbauen und nutzten somit nahezu hundertprozentig ihrer Torchancen.

Auf der Seite des Heimteams sah das eher anders aus. Die Red Hocks dominierten zwar den Beginn des Spiels und konnten sich über längere Phasen in der gegnerischen Hälfte festsetzen und dadurch auch Abschlüsse kreieren. Dennoch haperte es an der Chancenverwertung, sodass nichts Zählbares herumkam. In der 19. Spielminute war es dann endlich Moritz Leonhardt, der mit einem sehenswerten Schlenzer den Anschluss herstellte und somit den Bann für sein Team brach.

Nach der ersten Verschnaufpause starteten die Kauferinger Red Hocks dominant ins zweite Drittel, wobei Berlin auch immer starke Akzente nach vorne setzte und vor allem über einen sicheren, strukturierten Aufbau gefährlich wurde. In der 26. Spiel Minute war es dann Marco Tobisch, der Maxi Falkenbergers Vorlage nutze und den Spielstand egalisierte.

Im weiteren Verlauf sah man ein ausgeglichenes und schönes Floorballspiel, mit Chancen auf beiden Seiten. In der 33. Spielminute ein erneuter Weckruf seitens Berlins: die 2:3-Führung durch Jami Savolainen. Das ließen sich die Red Hocks aber nicht gefallen und erhöhten den Druck, wodurch der am Samstag gut aufgelegte Moritz Leonhardt erneut einnetzen konnte. Knapp drei Minuten vor Ende des zweiten Spielabschnitts ging das Heimteam dann erstmals in Führung. Torschütze Ricardo Wipfler, der sich den Ball selber vorlegte und mittels eines tollen Rückhandvolleys im Tor versenkte.

Die Red Hocks starteten druckvoll in den Schlussabschnitt. Man merkte den Roten an, dass sie den Vorsprung unbedingt ausbauen wollten. Von Berlin kam in dieser Phase der Partie offensiv eher wenig. Die Gäste wirkten ein wenig platt, während die Red Hocks weiter aufs Gaspedal drückten.

In der 47. Spielminute bediente Ricardo Wipfler mustergültig den einlaufenden Benedikt Richardon, weshalb dieser den Ball nur noch zu seinem ersten Bundesligator einschieben musste. Und wenig später war es wiederum Moritz Leonhardt, der den Vorsprung auf 6:3 ausbauen konnte. In der Folge mobilisierten die Gäste aus der Hauptstadt nochmals alle Kräfte und erhöhten den Druck auf die Red Hocks, sodass zuerst Ricardo Wipfler und schon eineinhalb Minuten später auch Tobias Hutter einen Berliner Stürmer nur noch mit unfairen Mitteln stoppen konnten. Jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe stand zu Buche. Die kurzzeitige Fünf-gegen-Drei-Überzahl wusste Hannes Thun zu nutzen und verkürzte somit auf 6:4.

Doch die Red Hocks verzagten nicht und überstanden die restliche Unterzahl ohne gegnerische Tore. Eine Minute vor Ende brachte sich dann nochmal Dominik Bürger in das Offensivspiel der Lechfloorballer ein und brachte einen gezielten Auswurf auf Ricardo Wipfler. Dieser konnte auf Hutter ablegen, der den Ball zum 7:4 Endstand verwandelte.

Schon während der Woche erreichte die Red Hocks eine erfreuliche Nachricht. Daniel Szirbeck kehrte am vergangenen Samstag in den Kader zurück, nachdem er sich nach der Saison eine Pause nahm und etwas Kürzer trat. „Daniel ist ein sehr erfahrener Spieler, der viel Ruhe und Übersicht am Ball hat. Wir freuen uns alle, dass er wieder zurück im Team ist und wir werden die nächsten Wochen mit Sicherheit viel Freude an ihm haben“, freut sich Coach Markus Heinzelmann über das Comeback des Routiniers.

Am kommenden Wochenende steht das Pokalviertelfinale bei der DJK Holzbüttgen auf dem Programm. Bully ist am kommenden Samstag um 18 Uhr in Holzbüttgen.

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