Zu wenig Spieler, zu wenig Luft

Red Hocks: Sieg gegen Hamburg, Niederlage gegen Schenefeld

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Gegen Hamburg konnten die Red Hocks punkten, gegen Schenefeld verloren sie.

Kaufering – Mit nur zwölf Feldspielern traten die Red Hocks am Samstag die Reise nach Hamburg zum Etv und zu Schenefeld an. Nicht genug. Denn im zweiten Spiel ging den Kauferingern die Luft aus.

Trotz überschaubarere Zahl war die Mannschaft motiviert und startete um 18 Uhr ins erste Drittel gegen den Etv Hamburg. Marco Keß fälschte einen Fernschuss von Johannes Eckebrecht unhaltbar ab und eröffnete somit das erste Drittel mit 1:0 für Kaufering. Topscorer Ricardo Wipfler erhöhte im Doppelpack auf 3:0 – Pausenstand. Trotz durchwachsenem zweiten Drittel mit drei Strafen auf Seiten der Gäste gab‘s auf beiden Seiten jeweils ein Tor und das letzte Drittel startete mit 4:1.

Die Anspannung war groß, beschreiben U19 Nationalspieler Ricardo Wipfler und Johannes Eckebrecht: „Durch den Vorsprung von drei Toren war das Ziel vor allem, das Spiel nicht aus der Hand zu geben und die ersten drei Punkte souverän mit zum Spiel nach Schenefeld zu bringen.“ Nach einem frühen Tor der Hamburger konnte der Neuzugang Juraj Gallo in der 53. Minute das 5:2 erzielen. „Trotz dem erneuten Abstand von drei Toren war uns bewusst, dass das Spiel noch nicht gewonnen war“, berichtet Spielertrainer Tobias Hutter.

Die Hamburger kämpften um ihren ersten Heimsieg und trafen zweimal innerhalb von nur zwei Minuten. Der neue Spielstand vier Minuten vor Schluss: 5:4. In der vorletzten Spielminute dann eine Zwei-Minuten-Strafe für die Kauferinger. Die angespannte Bank schaute zu, wie eine überragende Unterzahl das Ergebnis über die Bühne brachte. Und mit großer Erleichterung konnte der erste Sieg der Saison gefeiert werden.

Das Spiel gegen Schenefeld startete um 14 Uhr. Und gleich das erste Tor fiel auf Seiten der Gastgeber, Gallo glich vier Minuten später aus. In der zehnten Minute dann die erste Strafe für Schenefeld. Die Red Hocks also in Überzahl, die Dennis Häringer zum 2:1 nutzte. Bevor es in die erste Pause ging, trafen die Gastgeber in Überzahl zum 2:2. Anfangs des zweiten Drittels erneut eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Schenefeld mit Tor für Kaufering, danach ein Konter der Gastgeber zum 3:3-Ausgleich in der Mitte des zweiten Drittels. Drei Minuten vor Schluss gab es nochmal eine Unterzahl für die Red Hocks, die jedoch das Unentschieden in die Kabine brachten.

„Wir wollen so weitermachen und unsere Chancen verwerten“, feuerte Daniel Szirbeck sein Team vor dem letzten Drittel an. In der zwölften Minute, nach einer umstrittene Strafe gegen Marco Keß, erzielte Schenefeld in Überzahl durch eine schnelle Seitenverlagerung den Führungstreffer zum 3:4. 90 Sekunden später erhöhten die Gastgeber durch einen Fernschuss von der Mittellinie auf 3:5. Die Kauferinger kämpften in den letzten Minuten für ein perfektes Wochenende. Aber umsonst. In den letzten drei Minuten gab es drei Strafen für die Kauferinger. Man spielte zwischenzeitlich nur zu dritt. Die rote Macht vom Lech musste sich mit einem 5:3 geschlagen geben. Hutter: „Im Endeffekt haben wir zwei gute Spiele gemacht, aber im letzten Drittel hat man gemerkt, dass dann doch die Luft ausgeht.“

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