Holprig ins neue Jahr

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Red Hocks-Mannschaft und Trainer Rasso Schorer ist die Winterpause schon bald wieder vorbei: Am 10. Januar geht es auswärts gegen Wernigerode um Punkte.

Kaufering – Für Kauferings Bundesligafloorballer ist die Winterpause kurz, bereits am 10. Januar geht es auswärts in Wernigerode wieder um Punkte. Umso ungünstiger, dass ausgerechnet jetzt der schmale Kader zum Tragen kommt. Mehrere Leistungsträger sind verletzt oder verhindert.

Es ist ein eher überschaubares Häuflein, das derzeit die Trainings der Red Hocks Kaufering bestreitet. „Mit zwei, drei Verletzten kann es in den einzelnen Mannschaftsteilen schon eng werden, dazu kommen gerade einige Terminkollisionen. Daher trainieren wir gerade eher notgedrungen Basics und Physis. Taktische Feinheiten werden wir uns wohl vor dem Spiel in Wernigerode auf den letzten Drücker aneignen müssen“, so Co-Trainer Marc Ullius.

Verletzt sind derzeit unter anderem Stefan Bergmair und Martin Klöck, Niels Hauser wartet derzeit noch auf einen OP-Termin für sein lädiertes Knie. Erschwert wird die Situation ferner dadurch, dass die Hallenzeiten in den Ferien nur eingeschränkt verfügbar sind. „Wir bemühen uns kurzfristig um Alternativlösungen, um im Saft zu bleiben, können aber noch nichts Spruchreifes vermelden“. Neuzugänge sind aktuell trotz der nahenden Wechselfrist mit Jahresende nicht in Planung, allerdings „haben wir noch ein Kontingent an Doppellizenzen frei, die wir nun an zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft vergeben werden“, so Spartenleiter Christoph Huber.

Namentlich handelt es sich dabei um Torhüter Kornelius Schmid, mit dem man sich auf dieser sensiblen Position breiter aufstellen wolle und um Verteidiger Justus Wende. „Korni springt öfter im Training der Bundesligamannschaft ein und macht dort einen guten Job, Jussi ist ja ein alter Bekannter, der seit dem Sommer aber etwas kürzer treten will. Beide sollen ihren Fokus weiterhin auf unsere Regionalligamannschaft legen, sind bei Bedarf aber einsetzbar“. In die Bresche springen könnten auch vermehrt Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. „Ein paar Jungs haben sich in den vergangenen Einheiten und bei Kurzeinsätzen in Spielen wacker geschlagen. Einzig die Konstanz fehlt noch.

Ein paar andere Kandidaten stehen in den Startlöchern, hier dauert die Eingewöhnung an das höhere Tempo und auch den gesteigerten Trainingsumfang aber noch an“, so Huber weiter. Gefordert sein werden einige dieser Talente auch am kommenden Wochenende: In Halle an der Saale treten die deutschen Regionalauswahlen der Altersklasse U17 gegeneinander an. Gleich acht Red Hocks werden dabei mit dem süddeutschen Team vor den Augen der Bundestrainer um den Turniersieg kämpfen. Über einen Erfolg bei einem ganz besonderen Event würde sich auch die Kauferinger U15 freuen. Am 25./26. Juni wird die deutsche Meisterschaft dieser Altersklasse in heimischer Halle stattfinden. Vor einigen Tagen erfolgte die entsprechende Zusage seitens des Verbands.

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