Wer verliert, fliegt

U15-Floorballer richten Süddeutsche Meisterschaft aus

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Jonas Fellner und der Rest der U15-Mannschaft der Red Hocks müssen am kommenden Samstag gleich drei Spiele bestreiten. Und es geht um viel: um den Startplatz für die diesjährige Deutsche Meisterschaft.

Kaufering – Hopp oder top: Weil der SV Amendingen in diesem Jahr die deutsche U15-Meisterschaft der Floorballer ausrichtet, geht einer von zwei Startplätzen, die dem Süden zustehen, an die Gastgeber. Wer den verbleibenden erhält, entscheidet sich diesen Samstag, 11. Mai, im Kauferinger Sportzentrum. Die Red Hocks als amtierenden deutschen Meister, den letztjährigen Bronzemedaillensieger Stern München, Baden-Württembergs noch ungeschlagenen Champion Calw sowie dessen Verfolger Feuerbach eint damit ein Schicksal – für gleich drei von ihnen endet die Saison am Sonntag. Kauferings Topscorer Jonas Fellner sieht dem Wochenende dennoch optimistisch entgegen.

Servus Jonas. Am kommenden Samstag treten deine Red Hocks gegen München, Calw und Feuerbach an. Was weißt du über Eure Gegner?

Fellner: „Der TSV Calw wurde klarer Meister in Baden-Württemberg und hat alle Spiele gewonnen. Aus der süddeutschen Auswahl kenne ich zwei ihrer Spieler, vom Rest müssen wir uns überraschen lassen. Gegen Feuerbach habe ich noch nie gespielt und kann somit auch nichts über sie sagen. Stern München war für uns in Bayern schon immer der größte Konkurrent. Sie sind körperlich stark und kombinieren gut. Für uns geht es gegen sie vor allem darum, die Spielkontrolle zu behalten.“

Am Samstag wird nur ein Startplatz vergeben. Wie fühlt sich diese besondere Ausgangslage an, Ausrutscher kaum mehr reparieren zu können?

Fellner: „Tatsächlich kann jedes Spiel das entscheidende sein. Deshalb müssen wir gegen jeden Gegner hundert Prozent geben und keinen unterschätzen. Das wird eine große Aufgabe.“

Wie nehmt ihr diese Aufgabe in Angriff?

Fellner: „Insgesamt sind wir gut vorbereitet. Letzten Samstag hatten wir auch nochmal einen Trainingstag mit dem SV Amendingen. Dort haben wir unsere Reihen eingespielt und unsere Defensivsysteme verbessert. Beide Testspiele haben wir gewonnen. Wenn wir diese Woche in den Trainings nochmal alles geben, bin ich zuversichtlich.“

Du hast München als den vielleicht stärksten Gegner ausgemacht. Die ersten beiden Spiele der Saison gegen sie hat Kaufering gewonnen, zuletzt war der FC Stern im direkten Duell siegreich. Was braucht es, um München diesmal wieder zu schlagen?

Fellner: „Als wir das letzte Spiel knapp verloren hatten, haben wir die Anfangsphase verschlafen und im Rückstand den Kopf hängen lassen. Das darf uns dieses Mal nicht passieren. Wir müssen von Anfang an konzentriert und motiviert an die Sache rangehen, viel Ballbesitz haben und gut kombinieren. Aber das Wichtigste ist der Teamgeist, denn gegen München können wir nur gewinnen, wenn wir alle zusammenhalten.“

Was bedeutet es dir und der Mannschaft, dass die Süddeutsche in Kaufering stattfindet?

Fellner: „Das spielt natürlich ein große Rolle, denn Zuhause zu spielen ist immer ein Vorteil. Man kennt die Halle, den Boden und hat das heimische Publikum im Rücken.“

Die Kauferinger Red Hocks müssen am kommenden Samstag gleich drei Spiele bestreiten: Feuerbach 11 Uhr, Stern München 15 Uhr und TSV Calw 17.45 Uhr.

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