Heimspielerfolg

HCL holt drei wichtige Punkte im Heimspiel gegen die EA Schongau

1 von 34
Gegen die EA Schongau holte der HC Landsberg drei Tabellenpunkte.
2 von 34
Gegen die EA Schongau holte der HC Landsberg drei Tabellenpunkte.
3 von 34
Gegen die EA Schongau holte der HC Landsberg drei Tabellenpunkte.
4 von 34
Gegen die EA Schongau holte der HC Landsberg drei Tabellenpunkte.
5 von 34
Gegen die EA Schongau holte der HC Landsberg drei Tabellenpunkte.
6 von 34
Gegen die EA Schongau holte der HC Landsberg drei Tabellenpunkte.
7 von 34
Gegen die EA Schongau holte der HC Landsberg drei Tabellenpunkte.
8 von 34
Gegen die EA Schongau holte der HC Landsberg drei Tabellenpunkte.

Landsberg – Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge, fand der HC Landsberg am vergangenen Sonntag wieder in die Erfolgsspur zurück. Nach dem unglücklichen 2:4 am Freitag bei den Black Hawks in Passau wurden beim 5:4 daheim gegen Schongau drei dringend benötigte Punkte eingefahren. In der Bayernliga liegen die Riverkings unverändert auf dem sechsten Rang.

Es dauerte genau 40 Sekunden, da lag der HCL durch einen Treffer von Petr Sulcik mit 0:1 hinten. Wer nun dachte, dass es in diesem Rhythmus für die Hausherren weitergehen würde, sah sich getäuscht, denn die Gäste aus Landsberg übernahmen das Kommando.

„Wir waren über das gesamte Spiel die bessere Mannschaft und haben in jedem Drittel rund 15 Schüsse aufs Tor der Black Hawks abgegeben, aber das Glück war uns mal wieder nicht hold“, schildert Coach Fabio Carciola den Spielverlauf. Dieser wurde durch Treffer von Dominik Schindlbeck (40.) und Jan Sybeck (51.) auf den Kopf gestellt – Passau lag 3:0 vorne.

Adriano Carciola (53.) in Unterzahl und Markus Kerber (57.) sorgten zwar noch für den Anschluss, aber Schindlbeck (59.) traf erneut und machte den schmeichelhaften 4:2-Sieg für Passau perfekt. An Neuzugang Michael Güßbacher, der zum ersten Mal das Tor des HCL hütete, hat es jedenfalls nicht gelegen, wie Coach Carciola betont: „Er hat trotz fehlender Spielpraxis eine tadellose Leistung geboten und uns immer wieder im Spiel gehalten.“

Wie ein Neuzugang für die Riverkings wirkte auch die Anwesenheit von Daniel Menge, der nach acht langen Monaten wieder auf dem Eis stand und sich seit Dienstag vergangener Woche im Training befindet. Eine verschleppte Infektion verhinderte seine sportlichen Aktivitäten, doch nun gaben die Ärzte endlich grünes Licht. Eine willkommene Verstärkung für die heiße Phase der Saison.

Mit Abgängen hingegen hat der Gegner zu kämpfen, der am Sonntag ins Landsberger Sportzentrum kam: Matthias Müller und Mauro Sender stehen nicht mehr im Kader der EA Schongau. Sie verließen den Verein aus persönlichen Gründen. Drei weitere Spieler fehlten wegen Sperren und Verletzungen und so standen Mammut-Coach Andreas Leschinger nur 17 Spieler zur Verfügung.

Und die gerieten schnell unter Druck, denn der HCL knüpfte an die gute Leistung in Passau an. Diesmal aber auch mit zählbaren Erfolgen: Tobias Wedl (7.) und Adriano Carciola (9.) stellten auf 2:0 und die Schongauer kamen überhaupt nicht in die Partie. EAS-Coach Leschinger erkannte die Überlegenheit der Riverkings neidlos an: „In den ersten 15 Minuten hat Landsberg richtig, richtig gutes Bayernliga Eishockey gezeigt. Ich habe schon ein bisschen Angst gehabt und wir mussten froh sein, dass es nur 2:0 stand.“

In den letzten fünf Minuten vor der Pause demonstrierten die Hausherren allerdings in Perfektion, wie man einen demoralisierten Gegner wieder aufbaut. Plötzlich wurde nicht mehr einfach und zielstrebig gespielt, sondern pomadig und lässig. Jakub Muzik (17.) und Willy Knebel (18.) bestraften diesen Leichtsinn umgehend und mit 2:2 endete das erste Drittel. Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen.

Anfang des zweiten Drittels dösten Spieler und Zuschauer noch eine Weile vor sich hin, ehe EAS-Keeper Lukas Müller einen Sonntagsschuss von Sven Curmann (29.) als Adventsgeschenk passieren ließ. „Ich glaube der Schuss kam von der roten Linie und dementsprechend ist auch die Stimmung bei unserem Torhüter“, sagte EAS-Coach Leschinger im Anschluss an die Partie. Danach kam wieder etwas mehr Schwung aufs Eis, aber mit dem 3:2 für den HCL ging es ins letzte Drittel.

In der 47. Minute stellte Florian Reicheneder auf 4:2, Milan Kopecký (48.) verkürzte erneut. Auch das 5:3 in Überzahl durch Thomas Fischer (50.) sorgte nicht für die nötige Ruhe, denn die Mammuts warfen nun alles in die Waagschale und kamen 17 Sekunden vor dem Ende auf 5:4 heran. Die Uhr tickte dann aber gnadenlos runter und die Riverkings gewannen letztendlich verdient.

Sieben Punkte Vorsprung haben die Lechstädter auf den direkten Verfolger TSV Erding, der aber ein Spiel weniger hat. Kommenden Sonntag steht um 18 Uhr das Derby beim EHC Königsbrunn auf dem Programm. Vorher findet am Donnerstag um 20 Uhr der 3. Fanstammtisch im Sportzentrum statt. Es gibt viel zu besprechen und einige Spieler von der ersten Mannschaft werden zugegen sein.

Auch interessant

Meistgelesen

Penzinger Stockschützen sind Bundesliga-Vizemeister
Penzinger Stockschützen sind Bundesliga-Vizemeister
Stockschützen Penzing: Gold und Bronze bei der Deutschen
Stockschützen Penzing: Gold und Bronze bei der Deutschen
Für die Red Hocks Kaufering heißt es: Endstation Viertelfinale
Für die Red Hocks Kaufering heißt es: Endstation Viertelfinale
Landsberger Riverkings in der Achterbahn
Landsberger Riverkings in der Achterbahn

Kommentare