Holzsegler hart am Wind

Dießener und Landsberger unter den ersten Drei der Holzpokal-Regatta

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Karibik-Feeling pur gab‘s bei der Holzpokal-Regatta der Ammersee Classics
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Karibik-Feeling pur gab‘s bei der Holzpokal-Regatta der Ammersee Classics
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Karibik-Feeling pur gab‘s bei der Holzpokal-Regatta der Ammersee Classics
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Karibik-Feeling pur gab‘s bei der Holzpokal-Regatta der Ammersee Classics

Riederau – Grünes Wasser. Strahlend blauer Himmel. Heiß. Und kühlendes Nass. Der Ammersee zeigte sich für die Ammersee Classics karibisch. Eine perfekte Kulisse für die Holzpokal-Regatta!

31 Crews waren am letzten Juniwochenende bei der Holzpokal-Regatta des „Ammersee Yacht-Clubs“ in Riederau. Sie kamen vom Starnberger See oder vom Bodensee, aber auch von ferneren Gestaden. Die am weitesten angereiste Crew, Norbert Steiner und Wolfgang Frank, trailerten ihre „nowo“ von 1937 von Hamburg zum Ammersee. Norbert Seidel zog seinen 15er skandinavischen Schärenkreuzer „EOS“ von 1934 von Potsdam an den Ammersee.

Samstag ging es um 11 Uhr auf die Regattabahn bei konstantem 3er Ostwind. Am Sonntag legte der Wind noch eine Schippe drauf und drehte am Vormittag von Süd auf Ost, nach einer kurzen Flaute schließlich auf West. Insgesamt wurden vier Wettfahrten gesegelt. Die Holzpokal-Regatta hält sich dabei stark an traditionelle Vorgaben: Startsignale erfolgen von Land aus mittels fünf Korbbällen, die im einminütigen Rhythmus nacheinander gesenkt werden – mit dem letzten fällt der Startschuss. Die Kurse werden nach traditionellen Mustern gesegelt: Vier in einem Quadrat ausgelegte Bojen sind je nach Windrichtung in einer bestimmten Abfolge abzusegeln.

Aufgrund des böigen Windes mussten während der ersten Wettfahrt zwei Crews die Segel streichen: bei einem Jollenkreuzer brach kurz nach dem Start der Holzmast, bei einem zweiten drang zu viel Wasser ein.

Der starke Wind verlangte von allen Teilnehmern höchste Konzentration. Eine Rennjolle kenterte sogar. Die Crew konnte sie aber schnell wieder aufstellen und das Wasser während der Weiterfahrt ausschöpfen.

Alle Segler bekundeten nach dem ersten Tag zwar fordernde, aber insgesamt sehr gute Wind- und Wetterbedingungen. Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: „Heut‘ is der Ammersee d‘bayrische Karibik!“ Ein Gefühl, das auch am Sonntag bei noch stärkerem Wind vorherrschte.

Die Siegerehrung zelebrierte Dr. Andreas Hendrich im oberen Holzbootshaus von 1906. Die zehn schnellsten Boote erhielten ein blau-weißes Haferl als Erinnerungspreis.

Platz 1 belegte „Coppelia“, gesteuert von Christoph Hagenmeyer vom Dießener Segel-Club. Platz 2 sicherte sich Thomas Schmid vom Deutschen Touring Yacht-Club aus Tutzing mit „Amica“. Den dritten Platz erzielte „Herzog Ernst“, gesteuert von Bernd Müller-Hahl vom Segelclub Landsberg.

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