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Vor der Ziellinie eingeknickt

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Eine starke Defensivleistung der Landsberger Basketballer um Bastian Zinder (links) und Kapitän Michi Teichner (rechts) wurde in München nicht mit Punkten honoriert. © Krivec

Landsberg – Obwohl die Basketballer der HSB lange Zeit in Führung lagen, musste sie sich dem Favoriten München Basket geschlagen geben. Die Gastgeber drehten die Partie gerade noch rechtzeitig. Landsberg kam schließlich trotz starker Defensivarbeit nicht über ein 53:49 hinaus.

Die HSB startete optimal ins Spiel und punktete schnell durch Bastian Zinder. München Basket, als klarer Favorit in diese Partie gegangen, war von der Anfangsoffensive der Gäste sichtlich überrascht. Bereits nach zwei Minuten, beim Stand von 0:5, nahmen die Gastgeber deshalb ihre erste Auszeit – ohne Erfolg: Niklas Brakel erhöhte für seine Mannen mit acht Punkten in Serie auf 5:11. In der Folgezeit verkürzten die Hausherren jedoch und waren bis zur ersten Drittelpause wieder auf 13:15 dran. Auch im zweiten Abschnitt startete die DJK gut, Kapitän Michi Teichner baute auf 13:17 aus. Bis gegen Mitte des Viertels konnten sich die Lechstädter einen Sechs-Punktevorsprung erkämpfen, ehe die Landeshauptstädter eine kleine Schwächephase der Landsberger eiskalt ausnutzten und das Spiel wendeten: 26:23 stand es plötzlich. Coach Roman Gese führte sein Team mit einer Auszeit zurück in die Spur und so konnten sich die Landsberger gegen Ende des zweiten Viertels wieder einen 28:34-Vorsprung erspielen.

Kein Durchkommen

Nach der Halbzeit war das Geschehen zunächst stark von der Defense geprägt. Erst nach drei Minuten flog der Ball das erste Mal durch den Ring. Während die Abwehr also funktionierte, sah Trainer Gese die Mängel vor allem in der Chancenauswertung: Magere sieben Punkte gelangen der HSB-Truppe im dritten Viertel, sodass vor dem Schlussviertel nur noch ein hauchdünner Vorsprung von 40:41 zu Buche stand. Im Schlussviertel dauerte es wieder lange, bis die Defense geknackt wurde: Bastian Zinder stellte auf 40:43, die Kollegen wenig später sogar auf 40:46. Aber die Isarstädter blieben weiter brandgefährlich und holten sich zwei Minuten vor Ende die Führung zurück (47:46). Wieder nahm der Landsberger Coach die Auszeit, um Ruhe ins Spiel zu bringen.

Nicht mehr gedreht

Unnötige Ballverluste auf Gästeseite ließen den Rückstand jedoch weiter wachsen – 49:46. Landsberg machte die Partie mit dem 50:49 nochmal spannend. Eine weitere Wende konnten die HSB-Jungs nicht mehr herbeiführen, auch dank Zutun des Schiedsrichters, wie der 2. Vorstand Jürgen Siegwart befand.

HSB: Klocker (8), Zinder (6), Hoffmann, Fiebich (10), Sauter (3), Siegwardt (1), Kaczmarek, Brakel (11), Dollinger (2), Teichner (6).

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