Individuell unterlegen

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Auch die insgesamt neun Punkte von Kapitän Michi Teichner reichten nicht: Gegen Dachau agierten die Landsberger trotz starker Phasen immer wieder zu hektisch.

Landsberg – Dem Favoriten lange getrotzt und doch verloren – das ist das Fazit der Landsberger Basketballer nach der Niederlage vor heimischer Kulisse gegen die Dachau Spurs. Wenngleich die Mannschaft um Kapitän Michi Teichner dank starker Phasen immer wieder Morgenluft schnuppern konnte, unterlag sie am Ende auch aufgrund der individuellen Klasse der Gäste mit 75:89.

Dachau erwies sich von Beginn an als der erwartet starke Gegner. Schließlich waren die drittplatzierten Spurs mit dem Aufstieg als erklärtes Saisonziel in die laufende Spielzeit der 2. Regionalliga Südost gestartet. Dabei verlassen sie sich unter anderem auf die Durchschlagskraft ihres Importspielers Caleb Willis aus Übersee.

Doch von diesen hochgesteckten Ambitionen war zumindest in der Anfangsphase des Spiels nichts zu bemerken. Dachau ging zwar rasch mit 0:5 in Führung, Landsberg verkürzte aber durch den abermals stark aufspielenden Lorenz Schwinghammer auf 4:5. Doch schon im Gegenzug gelang Willis, erfolgreichster Scorer und mit Abstand bester Dreier-Schütze der Liga, der nächste Treffer zum 4:8 aus der Distanz. Das junge Team vom Lech reagierte wenig beeindruckt. Zwei Dreier in Folge von Ricco Welz und Chris Hoffmann, sowie ein schöner Dunk von Lorenz Schwinghammer und plötzlich lag die HSB-Truppe mit 12:9 in Führung. Fortan gelang aber kaum etwas, zu hektisch und überhastet gerieten die Aktionen. Dachau legte einen 11:0-Lauf aufs Parkett und Landsbergs genesener Coach Roman Gese nahm die Auszeit, um wieder mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. Im Anschluss kämpften sich die Hausherren durch Treffer von Mateusz Bobrowski, dem Topscorer des Abends mit 27 Punkten, sowie Pierre Welz wieder bis auf fünf Zähler (20:25) heran. Nach einem versenkten Freiwurf von Kapitän Michi Teichner endete das erste Viertel mit 23:28.

Zu viel Hektik

Den erfolgreicheren Start in den zweiten Abschnitt verzeichneten die Gäste, die auf 23:33 erhöhten, da Landsberg weiterhin zu schnell den Abschluss suchte und immer wieder unnötig den Ball verlor. Die ersten Punkte gelangen wieder Lorenz Schwinghammer, der auch mit einem starken Block an der Dreierlinie einen größeren Rückstand verhindern konnte. In dieser Phase des Spiels bekam die Heimerer-Truppe die Gäste deutlich besser in den Griff und verkürzte den Abstand auf vier Punkte (32:36). Aber die Spurs hatten zum Schluss des zweiten Abschnitts erneut das bessere Ende auf ihrer Seite, mit 36:43 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Break gehörten die ersten Punkte Landsberg. Magnus Sauter netzte zum 38:43 ein, doch Dachau erwischt wieder den etwas besseren Auftakt und erhöht schnell zum 40:52. DienJungs von Coach Roman Gese gelangen zum Teil schöne Kombinationen, doch ohne zählbaren Erfolg. Angeführt von Kapitän Michi Teichner mit zwei schnellen Körben und dank eines Dreiers von Chris Hoffmann schlossen die Lechstädter wieder auf (52:58). Trotz einer tadellosen kämpferischen Einstellung gelang es einfach nicht, Dachau in Schlagdistanz zu halten. Vergebene Freiwürfe und ein böser Abspielfehler ließen die Gäste wieder mit 56:68 zum Ende des dritten Viertels davonziehen.

In den letzten Durchgang starteten die Landsberger gleich mit einem Dreier durch Ricco Welz und als kurz darauf Pierre Welz sogar auf 63:70 verkürzt, keimt noch einmal Hoffnung bei den zahlreichen heimischen Fans auf. Doch Dachau bleibt mit Einzelaktionen erfolgreich und kann sich auf seinen Dreierschützen Willis verlassen, dessen Würfe Landsberg nicht unterbinden kann. Die Schlusspunkte setzt Michi Teichner mit dem 75:89.

In zwei Wochen steht die Auswärtspartie bei Leitershofen/Stadtbergen an. Am Samstag, 9. April, gastieren dann um 19.30 Uhr die Regensburg Baskets zum letzten Spiel der Saison im Sportzentrum.

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