Mit Herzblut auf Platz 1

Hubert Baur und seine Crew werden heimische Sieger bei Ammersee Classics

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Insgesamt 29 Holz-Segelboote nahmen an den Ammersee-Classics teil.
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Insgesamt 29 Holz-Segelboote nahmen an den Ammersee-Classics teil.

Riederau – Was für eine Fahrt! Bei der traditionellen „Holzpokal-Regatta“ der Ammersee Classics konnte sich der Obermühlhauser Hubert Bauer mit seiner „Herzblut-Crew“ an den ersten Platz segeln.

Baur vom Dießener Segelclub ist nicht nur Bootseigner, sondern er trat bei dem Wettkampf auch als Steuermann der Rennjolle „Herzblut“ an. Das Boot hat schon einige Jahre auf dem Buckel – gebaut wurde es bereits 1938. Damit wäre aber wieder mal bewiesen, dass das Alter keine Rolle spielt. Gemeinsam mit Michael Pointner vom Augsburger Seglerclub und Thomas Knab (Ammersee Yachtclub) holte Baur das Beste aus der alten Dame raus.

Damit ließen sie den Titelverteidiger des „Holzpokals“ Hermann Wegener aus Schondorf und Mitglied im Augsburger Seglerclub hinter sich zurück. Er musste sich in diesem Jahr zusammen mit seinen Teamkollegen Sophia Forster vom Yachtclub Schondorf und Wolfgang Schneider, ebenfalls vom Augsburger Seglerclub mit dem 2. Platz zufrieden geben.

Auch noch auf das Treppchen segelte sich die Crew von Dr. Johannes Schmohl, Vorsitzender des Ammersee Yachtclubs, auf der clubeigenen Segelyacht „Argo II“, einem 45er nationalen Kreuzer von 1923. Mit dabei waren Benedikt Gäch vom Bayerischen Yachtclub, Florian Abele vom Yachtclub Bad Wiessee sowie Dr. Andreas Hendrich, ebenfalls vom Ammersee Yachtclub Riederau.

Gesegelt wurde ein sogenannter „traditioneller Kurs“ bei dem der Start von Land aus erfolgt. Dann geht es durch das Bojenfeld und anschließend müssen vier in einem Quadrat ausgelegte Tonnen in einer je nach Windrichtung zu bestimmenden Abfolge umrundet werden. Was sich trotz der Segelanweisung kompliziert anhört, ist es auch, und so mancher Segler achtet darauf, nicht als Allererster die nächste Tonne umsegeln zu müssen. Ansonsten läuft er

Gefahr, sich die Frage stellen zu müssen: Wie geht der Kurs anschließend gleich nochmal weiter?

Dank des glücklichen Gespürs und der Revierkenntnisse des Wettfahrtleiters und seines Teams konnten alle vier Regatten am Wettkampfwochenende bei leichtem Wind mit herrlichem Sonnenschein gesegelt werden. Ein aufziehendes Gewitter mit Starkwind wurde sicher für Mannschaften und Boote auf dem Clubgelände „abgewettert“. Für den nächsten Tag kam der Beistand der Götter „Notos“ (Gott des Südwindes) und „Euros“ (Gott des Ostwindes) noch hinzu – für einen Start bei guter Brise aus Südost.

29 teilnehmende klassische Holz-Segelboote zum Teil aus den frühen 1900er Jahren, mehr als 70 Segler aus Segelvereinen von Hamburg bis Österreich kamen für die beiden Regattatage nach Riederau in den Traditions-Segelclub „Ammersee Yacht-Club“, dessen berühmtestes Mitglied Dr. Manfred Curry, die Seglerlegende, war.

Am 18. und 19. August folgt nun im ASC Utting die Wettfahrt „Oldies but Goldies”, bei dem es hoffentlich auch wieder so spannend wird. Den Abschluss bildet der DSC Dießen mit der „Holzbootregatta“ vom 8. bis 9. September. Man muss kein passionierter Segler sein, um dem Erlebnis einer Holzboot-Klassiker-Wettfahrt etwas abzugewinnen zu können: Die Eleganz der einmaligen Holzboot-Raritäten besticht und ist auch für jeden Segel-Laien eine besondere Augenweide.

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