Krönender Abschluss

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Bis zum Bundesfinale von „Jugend trainiern für Olympia“ in Berlin schafften es die Basketballerinnen des Ignaz-Kögler-Gymnasiums (von links): Julia Kühn-Algarotti, Theresa Paulus, Juliane Doiwa und Laura Kappes (vorne), sowie hinten Joachim Bremser, Marleen Becker, Katharina Strack, Tanja Kantelhardt, Veronika Gruber und Franziska Claus.

Landsberg – Beim Basketball-Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" vertraten die Mädchen vom IKG neben ihrer Schule auch den Freistaat Bayern. Sie verpassten die Endrunde und kehrten mit einem 11. Platz zurück an den Lech.

„Es hatte sich in der ganzen Schule herumgesprochen, dass die Basketballmannschaft das Bundesfinale erreicht hat“, berichtet Sportlehrer und Betreuer Joachim Bremser. Alle fieberten mit und drückten den Mädchen die Daumen: Klassenkameraden, Lehrer und natürlich besonders die Eltern. Dank neuer Medien konnten die „Daheimgebliebenen“ immer mit den brandaktuellen Ergebnissen und Nachrichten versorgt werden. Und die Mädchen enttäuschten ihre zahlreichen Fans nicht – am Ende des Turniers sprang ein 11 .Platz heraus – was für die erstmalige Teilnahme an einem Basketballturnier auf Bundesebene ein toller Erfolg ist.

Mit ein bisschen mehr Glück in der knappen Vorrundenpartie gegen Rheinland Pfalz (33:34) hätte man sogar die Endrunde erreicht – was automatisch bereits mindestens Rang acht im Gesamtklassement bedeutet hätte. Theresa Paulus hatte eigentlich mit einem erfolgreichen „Dreier“ in einer dramatischen Schlussphase den Ausgleich geschafft, doch die Schiedsrichter hatten die Wurfaktion innerhalb der Dreipunktlinie gesehen. Allerdings war die Enttäuschung über diese richtungsweisende Niederlage nicht besonders groß. Denn nachdem man sich die Spiele der Kontrahenten angeschaut hatte, war klar, dass ein Mitspielen um die vorderen Plätze nicht möglich gewesen wäre – zu stark waren doch die Sportgymnasien und Leistungszentren aus den anderen Bundesländern.

Trotzdem gelangen den Mädchen vom Lech insgesamt drei klare Siege gegen Mecklenburg-Vorpommern (43:6) und in der Platzierungsrunde gegen das Saarland (28:18) und gegen Sachsen (28:14). „Andererseits gab es auch eine Lehrstunde in Sachen modernem Tempobasketball“, sagt Bremser. Der aggressiven Verteidigung der Sportschule Halle aus Sachsen-Anhalt hatten die IKG-Girls wenig entgegenzusetzen (10:40). Auch gegen Hessen (16:28) tat man sich aufgrund einer schlechten Trefferquote sehr schwer. „Trotzdem waren diese Spiele eine wertvolle Erfahrung für die weitere Basketballkarriere, die nun in den sehr erfolgreichen Jugend- und Damenmannschaften der DJK Landsberg fortgesetzt wird.“

Während des ganzen Turniers war die Stimmung im Team hervorragend, hatte sich doch in den letzten Jahren ein toller Teamgeist entwickelt. „Niederlagen wurden schnell abgehakt und die Spielerinnen zeigten wirklich in jeder Minute Spielzeit des gesamten Turniers eine vorbildliche Einstellung und kämpften um jeden Ball“, so der stolze Betreuer. „Einziger Wermutstropfen ist, dass diese Mannschaft nächstes Schuljahr aufgrund der Altersbegrenzung nicht mehr an den Schulturnieren wird teilnehmen können.“

Jedoch bestehe für Bremser die Hoffnung, aufgrund der so erfolgreichen Saison wieder mehr Kinder und Jugendliche am IKG für den Basketballsport zu begeistern und dadurch eine oder mehrere neue Schulteams aufbauen zu können.

Überragende war einmal mehr Tanja Kantelhardt – in Korbnähe konnte sie sich immer wieder geschickt durchsetzen und war nur selten zu stoppen. Bestnoten verdiente sich ebenfalls Vroni Gruber als Allrounder: eigentlich auf der Centerposition spielend, brachte sie oft den Ball nach vorne und fand mit einem schönen Pass hervorragend die Mitspielerinnen.

Insgesamt waren die Landsberger Mädchen begeistert von den vier Tagen in Berlin. Nicht nur das Turnier, sondern auch das tolle olympische Rahmenprogramm werden den Basketballerinnen vom IKG als ein „Highlight“ in ihrer Schullaufbahn in Erinnerung bleiben.

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