Knapp am DM-Podium vorbeigerudert

Ruderer Maximilian Aigner in Topform

Maximilian Aigner - Rudern - DM-Indoor-Rudern
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Maximilian Aigner schrammte bei der Indoor-Ruder-DM nur knapp am Podest vorbei.
  • Toni Schwaiger
    VonToni Schwaiger
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Kaufering – Er ist nicht nur mit dem Rennrad bärenstark und erfolgreich unterwegs, auch beim Rudern ist er kaum zu bremsen: Maximilian Aigner. Der Athlet des Ruder Clubs am Lech Kaufering (RCLK) schrammte jetzt bei der Deutschen Inn-Door-Meisterschaft nur um Haaresbreite am Treppchen vorbei. Auch die Jungruderer Jakob Knapp und Piet Berden machten einen gute Figur.

In Essen-Kettwig wurde als Test für die im Winter geleistete Trainingsarbeit der Ruderer um diese Jahreszeit die Deutsche Meisterschaft auf dem Ruder-Ergometer veranstaltet. Auf diesem Inn-Door-Event startet die Creme de la Creme des Deutschen Ruderverbandes normalerweise in einer großen Halle auf Concept2-Geräten. Auf einer Großleinwand wird eine Regattastrecke simuliert, alle Ergometer sind vernetzt. Den Corona bedingten Umständen geschuldet, fand dieses Event in diesem Jahr per „Fernkonferenz“ statt. Die virtuelle Regattastrecke war für alle startenden Ruderer auf den heimischen Monitor abgebildet. Da nicht gereist werden brauchte, war die Menge der Teilnehmer außergewöhnlich hoch. Und vier Ruderer des Ruderclub am Lech Kaufering waren mit von der Partie, allen voran Maximilian Aigner .

Im Vorlauf seiner Altersklasse setzte Aigner bei den Leichtgewichts-Senioren A (ab 23 Jahre) seine Ansprüche auf vordere Plätze durch und erreichte über 2.000 Meter den 2. Platz in der Zeit 6:37,9 Minuten. Im Hauptlauf musste er sich knapp drei anderen Startern geschlagen geben. Es reichte leider nur zum 4. Platz trotz verbesserter Zeit mit 6:27,1. Zum Vergleich: Der bayerische Weltklasseruderer Olli Zeidler aus Ingolstadt klärte mit seinen 5:37,1 Minuten über die 2.000 Meter-Strecke und großem Abstand zu den Gegnern, wer im deutschen Rudersport zur Zeit das Sagen hat. Maximilian Bruder Alexander Aigner musste sich mit 6:46,6 Minuten mit dem 16. Platz begnügen.

Bei den Junioren A (17/18 Jahre) wurden wegen des starken Feldes zwei Vorläufe mit je fast 40 Teilnehmern gestartet. Piet Berden konnte in seinem Lauf über 2.000 Meter den 11. Platz (6:32,1) errudern. Damit verpasste er knapp das Finale der Top Ten. In gutem Mittelfeld kämpfte Jakob Knapp (15/16 Jahre) über 1.500 Meter mit der Zeit von 5:42,0 Minuten um den 22. Platz unter ebenfalls fast 80 Teilnehmern bundesweit. Die beiden RCLK-Junioren sind in dieser Saison im jüngeren Jahrgang der jeweiligen Altersklasse und müssen sich vielen ein Jahr älteren Ruderern stellen.

Auch RCLK-Vorsitzender André Ihde kämpfte bei den Masters auf dem Ergometer. Für die 1.000 Meter benötigte er 3:14,2 Minuten.

Insgesamt war Trainer Jens Tepe ob des DM-Abschneidens seiner Schützlinge sehr erfreut, war doch das Training nur sehr bedingt auf diesen Ruderergometer im „homeoffice“ möglich.
uwa

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