Toller Boulesport im Dauerregen

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Siegten im Triplette Formee (von links): Max Jaumann, Michael Neumaier und Alex Bauer.

Landsberg – Regen, Regen, Regen. Bei den internationalen Landsberger Bouletage gab es diesmal keinen Heimsieg. Im Double Formee hatten Suc Wu und Ekaphon Pinkaeo aus Augsburg und im Triple Formee Alexander Bauer, Max Jaumann (beide Regensburg) und Michael Neumaier (Öttingen) die Nase vorn.

Bei kühlem und regnerischem Wetter fanden nur knapp 100 Spieler den Weg in die Lechstadt. Für die Stimmung an beiden Turniertagen aber war das ohne Bedeutung. Das internationale Flair der Begegnung wurde belebt durch Teilnehmer asiatischer und französischer Herkunft. Weitere Spieler kamen aus Straubing, Regensburg, Aalen, Öttingen, Dorn­stadt, Nürnberg, Wetzelsberg, Burgthann, Schweinfurt, München und den Nachbarorten wie Weilheim, Eching und Germering. „Wir schätzen die Gastfreundschaft von BouleOver Landsberg und kommen deswegen immer sehr gerne hier her“, war aus dem Kreis der Turnierspieler zu hören.

Am Samstag traten die Teilnehmer im Doublette Formee, jeweils zwei Spieler mit je drei Stahlkugeln, die sich für das Turnier zusammengestellt hatten, gegeneinander an, um die Geldpreise zu gewinnen. Zudem gab es für die Bestplatzierten auch Punkte in der baye- rischen Rangliste. Für jede Runde wurden die 29 Paare neu ausgelost. Am Schluss setzten sich im Finale nach fast neun Stunden und spannenden, oft sehr knappen Kämpfen Suc Wu und Ekaphon Pinkaeo (beide Augsburg) gegen Anette Podiwin (Eching) und Stephan Wilk (München) durch.

Der zweite Wettkampftag stand im Zeichen des Triplette Formee, bei dem drei Spieler mit je zwei Kugeln ein Team bilden. Das Triplette hat seinen besonderen Reiz, weil oft eine eingespielte Zweierpaarung einen dritten Spieler hinzubekommt, mit dem es nicht so oft oder bisher noch gar nicht zusammengespielt hat.

Auch dieser Wettkampf am Sonntag dauerte gut sieben Stunden. Als Sieger verließen Alexander Bauer, Max Jaumann (beide Regensburg) und Michael Neumaier (Öttingen) den Platz und verwiesen die übrigen zwölf Tripletten auf die nachfolgenden Plätze.

„Erneut hat sich gezeigt, dass die Internationalen Bouletage ein bedeutendes Turnier sind“, betonte Vereinsvorstand Peter Draxlbauer. Gastgeber BouleOver Landsberg hat sich viel Mühe gegeben, um die Begegnung zu einem Erlebnis werden zu lassen. „Ganz klar, dass wir nächstes Jahr wieder da sind“, war die einstimmige Meinung aller Teilnehmer.

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