Packendes Eishockey-Duell

Interview: Dennis Sturm über Spaß auf dem Eis und die kommenden Gegner

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Bei der Partie gegen Dorfen siegte der HC Landsberg mit 6:4.
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Bei der Partie gegen Dorfen siegte der HC Landsberg mit 6:4.
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Bei der Partie gegen Dorfen siegte der HC Landsberg mit 6:4.
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Bei der Partie gegen Dorfen siegte der HC Landsberg mit 6:4.
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Bei der Partie gegen Dorfen siegte der HC Landsberg mit 6:4.
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Bei der Partie gegen Dorfen siegte der HC Landsberg mit 6:4.

Landsberg – 810 Zuschauer sahen am vergangenen Freitag ein fulminantes Match zwischen dem HC Landsberg und den Gästen aus Dorfen. 6:4 lautete das Endergebnis dieser sportlichen Achterbahnfahrt auf dem Eis. Das geplante Spiel am Sonntag in Kissingen fiel mangels verfügbarer Spielstätte aus. Mit zwei Treffern (3:3 und 6:4) und zwei Assists (2:3 und 4:4) hatte Dennis Sturm erheblichen Anteil am Sieg der Landsberger Mannschaft. Im Gespräch mit dem KREISBOTEN schildert er seine Eindrücke zu diesem wilden Ritt am dritten Spieltag der Bayernliga

Was für ein Spiel! Wie haben Sie die Partie erlebt?

Sturm: „Für die Zuschauer war richtig was geboten, das kann man nicht anders sagen. Ein echtes Spektakel. Den Anfang haben wir mal wieder verschlafen und lagen nach 15 Minuten 0:2 hinten. Wir sind bisher in jedem Saisonspiel erst einmal in Rückstand geraten und das müssen wir abstellen.“

Wie war denn die Stimmung in der Kabine nach dem ersten Drittel?

Sturm: „Eigentlich haben wir keine Minute darüber nachgedacht, dass wir dieses Spiel verlieren könnten. Und das zweite Drittel war ja dann auch wirklich verrückt. Eine völlig verkehrte Welt! Wir haben das Tor der Dorfener praktisch belagert und hatten sieben oder acht riesige Chancen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir schon einmal ein so dominantes Drittel gespielt hätten. Aber auch Kompliment an Keeper Simon von Frauenberg, der für Dorfen sensationell gehalten hat.“

Trotzdem stand es nach dem zweiten Drittel immer noch 4:3 für die Eispiraten. Hattet ihr keine Sorge, dass sich die vielen verpassten Chancen rächen würden?

Sturm: „Nein. Wir hatten schon gemerkt, dass der Gegner platt war. Dorfen hatte viele Ausfälle durch Verletzte zu verkraften, das sollte nicht übersehen werden. Die können sicherlich stärker spielen. Und sie kamen im letzten Drittel aufs Eis und haben wahrscheinlich gehofft, dass sie das Ergebnis irgendwie über die Zeit retten könnten. Tja, dann kriegten sie nach 40 Sekunden das 4:4 durch Charvat und der Treffer war der Knackpunkt. Da haben wir gespürt, dass ihre Moral gebrochen war.“

Und die beiden letzten Treffer fielen dann rekordverdächtig innerhalb von sechs Sekunden.

Sturm: „Man darf nicht vergessen, dass wir kurz vorher eine doppelte Unterzahl hatten und wir mit vollem Einsatz die erneute Führung für Dorfen verhindern konnten. Nachdem wir diese kritische Phase überstanden hatten, haut der Markus Kerber das Ding rein und ich kann direkt nachlegen. Da war die Messe gelesen.“

Die Stimmung in der Mannschaft dürfte dementsprechend gut sein.

Sturm: „Ich muss gestehen, ich hatte bei diesem Spiel wahrscheinlich genauso viel Spaß wie die Zuschauer. So geht es allen im Team. Momentan gehen wir mit unheimlich viel Power aufs Eis und durch den breiten Kader können wir das Tempo auch durchhalten. Die Stimmung ist einfach überragend.“

Jetzt geht es am Freitag nach Schongau und am Sonntag kommen die Black Hawks aus Passau. Was denken Sie über diese Gegner?

Sturm: „Das Spiel in Schongau ist zwar nicht so brisant, wie die Derbys gegen Memmingen, aber auch das wird eine heiße Angelegenheit, denn durch die geringe Entfernung entsteht natürlich eine intensive Atmosphäre. Passau hingegen ist für mich ein Geheimfavorit in der Bayernliga. Gegen die tun wir uns traditionell schwer und da liegt am Sonntag ein hartes Stück Arbeit vor uns.“

Herr Sturm, wir bedanken uns für das Gespräch.

Das Spiel in Schongau wird am kommenden Freitag um 20 Uhr angepfiffen. Zwei Tage später findet das nächste Heimspiel gegen Passau um 18:30 Uhr statt. Die ausgefallene Partie gegen die Wölfe aus Bad Kissingen wird am 3. Januar 2020 nachgeholt.

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