Pferdchen, spring!

50 Jahre Reit-und Fahrverein: Erfoglreiches Turnierwochende

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Hoch hinaus über den Deutschlandsprung.

Dießen – Hoch hinaus wollten Ross und Reiter am vergangenen Wochenende in Dießen. Der Reit- und Fahrverein Ammersee (RFV) veranstaltete zum 50-Jährigen ein zweitägiges Spring- und Geländeturnier. Dabei sahnten vor allem die Lokalmatadore des RFV ab.

Fünf 1. Plätze und zwölf Platzierungen heimsten die Reiter des RFV ein. Allerdings hätte eine Anwärterin ihr oberstes Treppchen beinahe räumen müssen. Sie und ihr Pferd waren so hoch motiviert, dass sie bei einer Ehrenrunde nochmal über ein Hindernis sprangen. Eigentlich streng verboten. Die gut gelaunten Richter des Turniers, Birgit Langer, Friedrich-Rudolf Hagendorf und Janusz Luniak, drückten aber gnädigerweise alle sechs Augen zu und die Reiterin durfte ihren 1. Platz behalten.

Beim Geländereiten holten sich die beiden RFVlerinnen Annalena Keller und Claudia Keller jeweils den Pokal in unterschiedlichen Klassen. Bei den Stilspringprüfungen konnte Rebekka Marxer (RFV Fischach)gleich zweimal überzeugen. In der Klasse E holte sie sich die begehrte Trophäe auf ihrem Pferd Callida Minerva und in der Klasse A* auf Lator.

Bei den zwei Klassen der Springprüfung schafften es Ramona Schweiger (RFV) und Stephanie Keck (RFV Füssen) auf das Treppchen. Die Springpferdeprüfung entschied Johanna Sirch (Pffrd. Fischen) für sich, während beim Springreiter-Wettbewerb Anna Lederer (RFV) es nach ganz oben schaffte.

Bei dem Turnierwochenende gab es aber nicht nur große, kräftige Rösser zu bestaunen. Auch die kleinere und kompaktere Ausgabe des Pferdes musste ran. Bei den beiden Prüfungen im Bereich Pony-Führzügel Cross Country konnten Antonia Keller (RFV) und Hannah Henrich (RFV Weilheimer Pffrd.) den 1. Platz erreichen.

Zu den vielen strahlenden Siegern passte auch das Wetter. Lediglich die Springklasse L musste im Regen antreten. Auch ansonsten ist alles gut gegangen. Fast 140 mal klingelte der Richter und die Reiterpaare starteten in ihren jeweiligen Prüfungen – da sind drei unabsichtliche Bodenberührungen der Reiter, bei denen außer einem Schrecken auch nichts passiert ist, absolut vernachlässigbar.

Das Turnierwochenende bildete den Auftakt zu den Festlichkeiten für 50 Jahre Reit- und Fahrverein Ammersee. Für jedes Jahrzehnt wird es einen Turniertag geben. Deshalb geht es am 31. August auch schon weiter. Von Freitag bis Sonntag finden die Turniere im Dressurreiten statt. Mal sehen, ob die RFVler auf heimischem Boden wieder so gut abschneiden werden.

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