Sieg im Prestigeduell

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Mit Drei-Punkte-Würfen kämpften sich die Landsberger Basketballer gegen Augsburg zum Sieg: Auch Magnus Sauter traf.

Landsberg – Das Hinspiel, welches HSB-Trainer Roman Gese noch als wichtiges Spiel bezeichnete, verlor man denkbar knapp. Daher wollte die junge Mannschaft an diesem Wochenende unbedingt das Rückspiel für sich entscheiden und somit den Platz in der oberen Tabellenmitte festigen. Doch wieder einmal standen die Vorzeichen nicht zum Besten: Coach Gese war krankheitsbedingt nicht in der Lage das Training der letzten Woche zu leiten und konnte die Mannschaft nicht zum Spiel begleiten.

Wie bereits im letzten Spiel reiste die Vertretungstrainerin Anja Kolping in Augsburg mit vielen sehr jungen Spielern an. Relativ unsicher fingen die Lechstädter um Michi Teichner an, wohingegen die Augsburger sich viele Offensivrebounds und damit zweite Chancen sicherten. Landsberg fand schwer ins Spiel und verpasste den Anschluss vor allem durch fehlgeschlagene Chancenverwertung. So ging das erste Viertel verdient mit 19:10 an Schwaben Augsburg. Die Heimerer Schulen Basket startete zusammen mit Lorenz Schwinghammer, der sein bisher stärkstes Spiel ablieferte, in das zweite Viertel.

Doch die Lechstädter kämpften sich an die Augsburger heran, doch diese nutzten die Landsberger Zonenverteidigung aus, indem sie ein ums andere Mal aus der Distanz erfolgreich abschlossen. Augsburg konnte jedoch nicht die hohe Trefferquote aufrecht erhalten und Landsberg kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 35:34 heran und gewann dieses Viertel mit 24:16. Nach der Halbzeit begannen beide Mannschaften recht hastig. Landsberg verteidigte mit einer Zonenverteidigung während Augsburg mit Distanzwürfen konterte.

Ab der dritten Spielminute kam jedoch die Landsberger Offensive so richtig ins Rollen. Matheusz Bobrowski startete mit einem Drei-Punkte-Wurf und seinem Beispiel folgten nun auch Chris Hoffmann und Magnus Sauter. Ganze fünf Drei-Punkte-Würfe trafen die Landsberger in diesem Viertel. Da die Heimerer Truppe nun vor allem aggressiver beim Rebound und in der Verteidigung agierte, kontrollierte das Team letztlich das Spiel und gewann auch dieses Viertel deutlich mit 26:10. Damit sicherte man sich ein gutes Polster für das letzte Viertel (45:61). Das vierte Viertel begann so wie das vorherige endete: Landsberg kontrollierte und ließ keinen Gegenkorb zu, Augsburgs Frustration gipfelte in einem unsportlichen Foul und Landsbergs Vorsprung wuchs stetig.

Erst in der dritten Minute schaffte es Augsburg zu punkten und beendeten so die knapp sechsminütige Durststrecke ohne Korberfolg. Die Gastgeber wussten schließlich nur im Foul ein Mittel um die Lechstädter zu stoppen. Landsberg agierte nun sehr ruhig und konnte so gute und sehenswerte Spielzüge kreieren. In den letzten fünf Minuten des Spiels versuchten es die Augsburger noch mit einer Ganzfeld-Presse Verteidigung, doch Landsbergs Aufbauspieler Magnus Sauter und Rico Welz ließen sich nicht beirren und setzten sich stark dagegen durch.

Die letzten Minuten gehörten nun Lorenz Schwinghammer, der schöne Aktionen unter dem Korb zeigte und in der Defense einen bemerkenswerten Block auspackte. Landsberg gewann das Prestigeduell gegen den Rivalen aus Augsburg mit 62:80.

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