Kauferinger Bundesliga-Floorballer starten ins Jahr

Greift der Vorsatz schon gegen Hamburg?

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Gegen die Piranhhas Hamburg (weiß) wollen die Red Hocks (am Ball Marco Tobisch) mit einem Sieg ins Jahr 2018 starten.

Kaufering – Von richtungsweisenden Duellen ist in der Floorball Bundesliga in dieser Saison fast vor jedem Spiel die Rede – auch, wenn die Red Hocks Kaufering am morgigen Samstag den ETV Hamburg empfangen. Denn selten war die Liga so ausgeglichen wie heuer.

Noch nie hatten die Red Hocks zum Jahreswechsel so wenige Punkte auf dem Konto wie heuer – nämlich neun an der Zahl. Nichtsdestotrotz, meint Kapitän Maxi Falkenberger, seien die Playoffs nach wie vor ein durchaus realistisches Ziel. „Wenn wir unsere direkten Konkurrenten schlagen und unsere Heimspiele gewinnen, sind die Playoffs auch diesmal wieder drin.“ Zum fünften Mal in Serie würden die Roten dann den Klassenerhalt vorzeitig schaffen und um den Titel mitspielen.

Die erste Chance, die Vorsätze fürs neue Jahr umzusetzen, ist am morgigen Samstag, 13. Januar. Mit den ETV Piranhhas Hamburg kommt dann ab 18 Uhr ein Team an den Lech, das im Vergleich zu den Vorjahren mächtig Fahrt aufgenommen hat. Mussten sich die Hanseaten zuletzt immer mit dem siebten Platz und somit dem Gang in die Playdowns begnügen, nehmen sie heuer Kurs auf die Meisterrunde. 18 Zähler reichen derzeit für den vierten Platz.

Die Red Hocks bauen derweil auf ihr Publikum. Vor heimischer Kulisse hat die Mannschaft um Kapitän Falkenberger bis dato nur gegen die Top-Teams Wernigerode und Weißenfels verloren. „Wir wissen um unsere Heimstärke. Deshalb brauchen wir uns auch vor Hamburg nicht verstecken“, gibt sich ­Falkenberger kämpferisch.

Um der Mannschaft nach den zuletzt doch herben Auswärtspleiten neues Leben einzuhauchen, hat das Spielertrainer-Trio um Daniel Szirbeck über Weihnachten auch an der Taktik gefeilt. „Wenn die Rädchen in den Abschlusstrainings diese Woche schon ineinander greifen, wollen wir gegen den ETV unsere taktischen Vorgaben bereits umstellen“, verrät Szirbeck.

Personell geht sein Team voraussichtlich vollzählig an den Start. Während der langzeitverletzte Kevin Keß nach wie vor Zuschauer ist, wirkt ­Dominik Stork nach seiner Fuß-OP wieder mit. Mit seinen Mannschaftskollegen schob er während der Winterferien sogar Zusatzschichten. Ob sich die vier Trainings pro Woche schon gegen Hamburg auszahlen, zeigt sich am morgigen Samstag.

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