Kein gelungener Auftakt

Bundesliga-Floorballer starten mit einer 4:5-Niederlage ins neue Jahr

+
Die Jungs vom VfL Kaufering konnten bei ihrem ersten Spiel des Jahres nicht überzeugen. Gegen den BAT Berlin mussten sie sich mit 4:5 geschlagen geben.

Kaufering – Das neue Jahr begann mit einer bitteren Niederlage für die Bundesliga-Mannschaft der Red Hocks in der Bundeshauptstadt. Nach einer etwas unglücklichen Trainingswoche und einigen schmerzhaften Ausfällen – man musste auf Dominik Bürger, Abwehrchef Marco Tobisch, den Langzeitverletzten Martin Klöck und Juraj Gallo verzichten – machte sich das Team nun auf den Weg Richtung Berlin, unterstützt von circa 20 Fans im Rücken. Aufgrund von einigen Schwierigkeiten bei der Anreise musste der Anpfiff verschoben werden – als wäre das schon ein schlechtes Omen für das anstehende Spiel gewesen. Das endete nämlich mit einer 4:5-Niederlage für die Kauferinger.

Das Spiel begann nicht optimal für die Macht vom Lech. Allem Anschein nach steckte den Red Hocks noch die strapaziöse Anreise in den Knochen, denn bereits in der ersten Minute verlor man den Ball im eigenen Slot, was die Spreestädter eiskalt ausnutzen konnten und mit 1:0 in Führung gingen. Insgesamt war das erste Drittel ziemlich zerfahren. „Wir waren wohl mit unseren Gedanken noch nicht ganz bis zum Spiel vorgedrungen und teilweise noch zu schläfrig in der Hintermannschaft“, fasste Luca Schmitz das erste Drittel zusammen. Es gab wenig hochkarätige Torchancen auf beiden Seiten, was sicherlich der unangenehmen Taktik der Hauptstädter geschuldet war. Dementsprechend ging es mit dem Spielstand von 1:0 in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann ähnlich unglücklich wie das erste. In der 21. Spielminute schoss der Berliner Spieler David Winzinger von hinter dem Tor an und der Ball landete daraufhin zum 0:2 im Tor. Kurz darauf brach Marco Keß den Bann und markierte den Anschlusstreffer. Zwei Minuten später glich Tobias Hutter durch einen verwandelten Penalty aus.

In diesen ersten zwölf Minuten des zweiten Drittels waren die Red Hocks klar tonangebend, doch Berlin verteidigte geschickt und konnte die Schüsse immer wieder blocken. Alle Schüsse, die den Weg zum Tor fanden entschärfte der stark haltende Felix Klein im Berliner Kasten. Kurz vor Abschnittsende lud Kauferings Abwehr die Hauptstädter zum Tore-Schießen förmlich ein. Eine zweiminütige Unterzahl und zwei Abwehrfehler bescherten Berlin den 2:5-Zwischenstand zum zweiten Pausentee. „An sich haben wir Berlin alle fünf Gegentore geschenkt“, so Allrounder Dennis Häringer im Anschluss.

Im letzten Drittel kamen die Red Hocks nach den Treffern von Kapitän Maxi Falkenberger und durch einen erneuten Penalty von Daniel Szirbeck nochmal auf 4:5 an die Berliner heran. Aber am Ende spielte Berlin ziemlich clever die Zeit herunter. Kaufering setzte Berlin im letzten Drittel mit einem aggressiven Forechecking unter Druck und zwang die Gastgeber zu Fehlern im Spielaufbau. Doch man ließ in dieser Phase zu viele hochkarätige Chancen liegen.

Zwei Minuten vor dem Ende ersetzte Kaufering ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers, um den Ausgleich zu erzwingen. Berlin stand hinten sicher und gewann nicht unverdient mit 4:5. „Natürlich ist die Niederlage ziemlich bitter, da wir größtenteils kein schlechtes Spiel abgeliefert haben. Für uns gilt es jetzt diese Niederlage abzuhaken und uns auf den nächsten Gegner zu konzentrieren,“ analysiert Maxi Falkenberger das Spiel.

Als nächstes haben die Red Hocks am 20. Januar mit Chemnitz einen direkten Konkurrenten um die begehrten Playoff-Plätze vor der Brust. Dabei haben die Red Hocks noch etwas gutzumachen. Im Hinspiel verspielte man noch eine Drei-Tore-Führung und kassierte dabei zwei Sekunden vor Schluss den schmerzhaften Ausgleich. Statt drei Punkten gab es nur einen Punkt. „Dieses Spiel zählt nun nicht mehr. Wir schauen nun von Spiel zu Spiel und werden alles daran setzen die drei Punkte aus Chemnitz zu entführen“, zeigt sich Spielertrainer Tobias Hutter optimistisch.

Auch interessant

Meistgelesen

Iris Hill stellt Weltrekord im Stabhochsprung auf
Iris Hill stellt Weltrekord im Stabhochsprung auf
VfL Kaufering schwimmt im Medaillenregen
VfL Kaufering schwimmt im Medaillenregen
TSV Landsberger kann nur ein 1:0 herausholen
TSV Landsberger kann nur ein 1:0 herausholen
Judoka Thomas Zrenner ist Deutscher Meister
Judoka Thomas Zrenner ist Deutscher Meister

Kommentare