"Kaltschnäuzigkeit wieder gefunden"

Kauferinger Floorballer schießen sechs Tore in sieben Minuten

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Elf Mal trafen die Red Hocks Kaufering (Rot) gegen den TV Schriesheim.
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Elf Mal trafen die Red Hocks Kaufering (Rot) gegen den TV Schriesheim.

Kaufering – Es war das erwartete Torspektakel, das die Kauferinger Floorball-Zuschauer am vergangenen Sonntag erwarten konnten. Mit dem TV Schriesheim gastierte die beste Offensive und zugleich schlechteste Defensive der 1. Bundesliga am Lech. Dank eines exzellenten Schlussabschnitts setzten sich die Red Hocks Kaufering mit 11:7 durch.

In der Vorbereitung auf das Spiel hatte sich das Spielertrainer-Trio Daniel Szirbeck, ­Tobias Hutter und Marco Keß regelrecht den Kopf zerbrochen, wie man die brandgefährlichen Schriesheimer Angreifer im Zaum halten könnte. Da auf Kauferinger Seite zuletzt nur eine Reihe offensiv Akzente setzen konnte, sollten einige Wechsel innerhalb der Reihen neue Impulse bringen.

Taktisch war der Schlüssel zum Erfolg klar: Die Red Hocks wollten die Konterstärke der Schriesheimer durch eine schnelle und konsequente Rückwärtsbewegung unterbinden, was schon vom Start weg gut gelang. Lediglich zwei Gegentreffer mussten durch schnelle Tempogegenstöße hingenommen werden – 0:2 stand es deshalb nach acht Minuten. Doch danach fanden die Red Hocks besser in die Partie und antworteten nur eine halbe Zeigerumdrehung später mit dem Anschluss durch Dennis Häringer. Die Gäste konnten in der elften Spielminute den alten Abstand wieder herstellen. Doch ein Doppelschlag in der 12. und 13. Minute von Maxi ­Falkenberger und Marco Tobisch bescherte den Hausherren den Ausgleich.

Zu Beginn des zweiten Drittels nahm Schriesheim Fahrt auf und erspielte sich einige Hochkaräter, doch Kauferings gut aufgelegter Torhüter Dominik Bürger hielt seine Vorderleute in dieser wichtigen Phase im Spiel. Bei einem Patzer im Spielaufbau trotz eigener Überzahl war Bürger aber machtlos – 3:4. Und nach einem langen Abwurf des Schriesheimer Schlussmanns war plötzlich Nationalspieler Felix Künnecke auf und davon und vollendete zum 3:5. Kaufering lauerte danach weiter geduldig auf seine Chancen und kam ebenfalls per Alleingang zum Erfolg. Tobias Hutter hatte auf Ricardo Wipfler durchgesteckt – letzterer verlud den Torhüter mit einer Körpertäuschung schob den Ball ins leere Tor (39.).

Was dann im letzten Drittel passierte, das wird einigen der fast 300 Zuschauer wohl noch eine Weile im Gedächtnis bleiben. Binnen eineinhalb Minuten machten Maximilian Falkenberger in Überzahl, Martin Klöck und Tobias Hutter aus einem 4:5-Rückstand eine 7:5-Führung. Die Gäste nahmen daraufhin ihre Auszeit, Kaufering spielte sich aber auch danach weiter in einen Torrausch. Wiederum Falkenberger, Marco Keß und Johannes Eckebrecht erzielten zwischen der 47. und 48. Minute drei weitere Treffer zum 10:5. Besonders Eckebrecht war erleichtert, denn nach einem Freischlag gelang ihm sein lang ersehntes erstes Bundesligator. Eine weitere Strafe gegen die Gäste in der 55. Spielminute nutzte die an diesem Tag starke Powerplayformation der Red Hocks in Person von Ricardo Wipfler zum zwischenzeitlichen 11:5. In der Folge setzten die Gäste bei eigenem Ballbesitz alles auf eine Karte und nahmen den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld. Schriesheim kam so immerhin noch auf 11:7 heran, der Sieg der Red Hocks geriet dank des deutlichen Vorsprungs nicht mehr in Gefahr.

„Heute haben wir durch die Bank ein sehr gutes Spiel gezeigt. Die Jungs haben die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt, was sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg war“, sagte Spielertrainer Hutter nach dem Spiel. „Gerade im letzten Drittel haben wir unsere Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor wieder gefunden. Zwischen der 40. und 50. Spielminute war gefühlt jeder zweite Schuss drin und auch nachdem Schriesheim den Druck auf uns erhöht hat, haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“, so Hutters Fazit.

Das nächste Heimspiel findet am kommenden Samstag, 28. Oktober, um 16 Uhr statt. Ausgetragen wird die Partie in der Isidor-Hipper-Halle in Landsberg. Zu Gast ist dann der deutsche Rekordmeister UHC Sparkasse Weißenfels.

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