RedHocks einsam an der Spitze

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Solide Abwehr und schlagkräftige Spitze: die VfL RedHocks Kaufering (rote Trikots) festigten mit dem Sieg gegen Leipzig die Tabellenführung.

Kaufering – Die VfL RedHocks Kaufering haben ihre Tabellenführung in der 2. Bundesliga Süd/Ost gefestigt. Im Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Leipzig verbuchten die Floorballer einen überraschend deutlichen 9:2-Sieg verbucht. 

Kurz nach dem Anpfiff die erste Schrecksekunde: Nach einem abge­fälsch­ten Leipziger Schuss landete der Ball an der Latte des Kauferinger Tores, Torhüter Tobias Dahme wäre vermutlich ohne Chance gewesen. Kurz darauf gab es dann Grund zum Jubel: Stürmer Marco Keß, der auf dem linken Flügel durchgestartet war und nicht konsequent angegriffen wurde, nutzte den sich bietenden Platz mit einem beherzten Sololauf und vollendete aus kurzer Distanz zum 1:0-Führungstreffer. In der Folge zeigte Kaufering viele sehenswerte Ballstafetten und hielt die Offensive der Sachsen meist vom eigenen Tor fern.

In der zehnten Minute fand Verteidiger Rasso Schorer mit seinem Diagonalpass Stefan Weh, der sich um seinen Gegenspieler drehte und per haltbarem Schlenzer das 2:0 her­- stellte. Den kurzzeitigen Anschlusstreffer nach einem gegnerischen Konter beantwortete Daniel Szirbeck mit einem Volley nach tollem Zuspiel von Kapitän Maxi Falkenberger. Letzterem war es wenige Sekunden später vorbehalten, mit einer sehenswerten Einzelaktion auf 4:1 zu erhöhen. Noch vor der ersten Drittelpause gelang sogar noch das 5:1. Wieder wurde schön kombiniert, am Ende setzte Juniorennationalspieler Tino von Pritzbuer nach und schloss mit einem technisch feinen Volley ab. 

Im zweiten Abschnitt erhielten die Gäste früh eine Strafe, die RedHocks agierten fortan in numerischer Übezahl. Ein rechter Zug zum Tor und zündende Ideen wollten eine Minute lang nicht aufkommen, dann wurde es Kapitän Maxi Falkenberger nach Zuspiel von Tobias Hutter zu bunt: Humorlos zog er aus der Distanz ab, sein gut gezielter Schuss fand den Weg am sächsischen Schlussmann vorbei – 6:1.

Dann bauten die Red Hocks vorübergehend ab und ließen deutlich mehr Chancen als im ersten Drittel zu. Leipzig erhöhte die Schlagzahl und schnürte die Gastgeber phasenweise regelrecht ein. Nach mehreren gescheiterten Befreiungsversuchen gelang das 6:2, das jedoch einen sichtbaren Hallo-Wach-Effekt erzeugte. Nach Pass von Tino von Pritzbuer war es wieder Maxi Falkenberger, der das 7:2 erzielte und seine Mannschaft in die Erfolgspur zurückbeförderte.

Im Schlussabschnitt blieb das Aufbäumen der Gegner um Nationalspieler Nils Knothe aus. VfL-Trainer Christoph Huber vertraute auf drei Reihen, und die hatten zahlreiche Gelegenheiten, die Führung aus­- zu­bauen. Erst erzielte Maxi Falkenberger das 8:2, zwei Minuten später legte Sturmpartner Daniel Szirbeck das 9:2 nach. In den Schlussminuten drängten die Hausherren vergeblich auf den zehnten Treffer. 

Am kommenden Sonntag steht für die Red Hocks bereits das nächste Heimspiel an. Sie erwarten die Black Lions Landsberg a.d. Saale im Kauferinger Sportzentrum. Anpfiff ist um 16 Uhr.

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