Sieg für Wallenda

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Michael Waidhauser (rechts) und Ulrich Wallenda waren nach dem Rennen auf dem Wörthersee vor der Kulisse des Pyramidenkogels glücklich über ihre Leistung.

Kaufering – Beim internationalen Langstreckenrennen in Kärnten ging es für Ulrich Wallenda und Michael Waidhauser vom Ruder Club am Lech Kaufering (RCLK) im Einer um die Rose vom Wörthersee. Die beiden Masters-Ruderer starteten mit unterschiedlichen Vorzeichen: Der 60-jährige Waidhauser feierte seine Premiere auf der Strecke, der 70-jährige Wallenda kannte die Gegebenheiten bereits. Der Neuling errang in seiner Altersklasse Rang 13, Wallenda durfte sich, nach gleich mehreren überraschenden Wendungen, sogar über den Siegerpokal freuen.

Rund 16 Kilometer Strecke und damit etwa 1.600 Kniebeugen und 1.600 Armzüge waren das Pensum, das Wallenda und sein Kauferinger Vereinskamerad Waidhauser auf dem Wörthersee von Velden nach Klagenfurt zu leisten hatten. An die 230 Ruderer aus Österreich, Ungarn, Tschechien, Griechenland, Italien, Deutschland und anderen Ländern waren am Start. Bei angenehmem Spätherbstwetter wurden in der Woche vor dem Rennen noch ein paar Trainingseinheiten auf dem kristallklaren See absolviert, ehe es ernst wurde.

In der Altersgruppe von 60 bis 65 Jahren starteten 19 Ruderer bei leichtem Gegenwind auf dem ersten Teilstück. Für Michael Waidhauser war die Strecke neu. Der Kauferinger kam mit einer Zeit von 1:24:15,8 Stunden ins Ziel und belegte den 13. Platz. In der Gesamtwertung landete Waidhauser damit auf Rang 150.

Aufholjagd nach Kollision

Wallenda trat gegen neun Kontrahenten in der Altersklasse Masters Männer H (70 bis 75 Jahre) an. Er kollidierte kurz nach dem Start mit einem Ruderer von der Donau, konnte sich aber schnell befreien und die Verfolgung mehrerer vorausfahrender Skuller aufnehmen. Nach einem Kampf mit Dampferwellen schob er sich an einem Starnberger vorbei. Doch dann die Überraschung: Wenige Bootslängen vor dem Kauferinger tauchte ein weiterer Teilnehmer auf. Über die folgenden vier Kilometer gelang es Wallenda, auch diesen, einen Italiener, hinter sich zu lassen. Weiter vorauszuschauen war nicht möglich, daher war die tatsächliche Position in der Gruppe nicht mehr bestimmbar. Denn nun mischten auch früher gestartete Ruderer aus anderen Wettbewerben mit. Nach der Auswertung durfte Wallenda sich über den Siegerpokal für den 1. Platz seiner Altersgruppe freuen. Mit einer Zeit von 1:22:03,09 Stunden – eineinhalb Minuten schneller als zuletzt vor zwei Jahren an selber Stelle – rangierte der Kauferinger auf dem 129. Platz des Gesamtfelds.

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