Hitzeschlacht an Land

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Die Triathleten vom Kauferinger Team Finsterwalder holten in Schongau einen 1. und einen 3. Platz (von links): Matthias Amthor, Edwin Helmer, Stefan Koukal, Christian Ohantel und Micha Schott. Es fehlt Klaus Anwander.

Kaufering – Eine Hitzeschlacht hatten die Triathleten des VfL Kaufering beim Schongauer Triathlon vor sich. Dennoch sicherte sich das Kauferinger Team Finsterwalder in der Mannschaftswertung einen 1. und einen 3. Platz. Bester Kauferinger war Christian Ohantel mit dem Sieg in seiner Altersklasse.

Zum zweiten Mal wurde der neue Stadttriathlon in Schongau ausgerichtet und sechs Athleten vom Team Finsterwalder VfL Kaufering waren wieder dabei. Ein besonderer Reiz dieses Wettkampfes ist das Schwimmen im Lech, das von den Zuschauern auf der Lechbrücke sehr gut beobachtet werden kann. Dies war für die Athleten noch die angenehmste Disziplin des Tages.

Als erster Kauferinger kam Christian Ohantel als 8. aus dem Wasser und begab sich danach auf die sehr anspruchsvolle und winkelige Radstrecke. Für eine Überraschung sorgte auf der Schwimmstrecke Stefan Koukal, der als sehr guter 11. das Wasser verlies.

Auf der Radstrecke herrschte dann eine Temperatur von über 30 Grad, zudem erschwerte starker Wind dem Athletenfeld diese Teildisziplin. Ein Malheur passierte Klaus Anwander und Matthias Amthor, die nach dem Schwimmen ihren Wechselplatz nicht fanden und dadurch wertvolle Zeit verloren. Ein Fehler, der sich für Matthias Amthor später als sehr ärgerlich herausstellen sollte. Die technisch anspruchsvolle und schwierige Radstrecke war für Amthor genau das Richtige und er konnte Platz um Platz gutmachen. Auch Edwin Helmer und Michael Schott konnten sich weiter nach vorne arbeiten und zu Christian Ohantel aufschließen.

Schott konnte sich in der Laufdisziplin noch weiter nach vorne arbeiten. Pech hatte hingegen Edwin Helmer, der auf der kompletten Laufstrecke mit massiven Rückenschmerzen zu kämpfen hatte und dadurch seine Laufleistung nicht abrufen konnte. Auch Stefan Koukal bekam beim Laufen Probleme, ihm machte die extreme Hitze stark zu schaffen und konnte somit seine gute Ausgangsposition, nach dem Schwimmen, nicht umsetzten.

Mit dem 5. Platz war Matthias Amthor am Ende nicht ganz zufrieden: „Wenn man mit Wechselfehler einen schnelleren Rad-Lauf-Split als der Zweitplatzierte hat, fragt man sich schon, was ohne Fehler drin gewesen wäre.“

Wie geschlossen sich das Kauferinger Team trotz aller Hindernisse an diesem Tag präsentierte, zeigte die Mannschaftswertung, in der sich das Team den 1. und den 3. Platz sicherte. Zudem errang Christian Ohantel in seiner Altersklasse den 1. Platz.

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