Red Hocks vor wichtigem Heimspiel

Die nächste Standortbestimmung

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Mit vollem Einsatz: Tobias Hutter im Ringen um den Ball. Eine kämpferisch starke Leistung werden die Red Hocks auch diesmal wieder gegen den TV Lilienthal abrufen müssen.

Kaufering – Richtet sich der Blick nach oben oder unten? Zum ersten Heimspiel der Rückrunde empfangen empfangen die Red Hocks am kommenden Samstag ab 18 Uhr die Wölfe vom TV Lilienthal im Kauferinger Sportzentrum. Drei Punkte wären für die Kauferinger Gold wert.

Der Nord-Süd-Schlager der Floorballbundesliga hat nicht erst seit dem Kauferinger Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse eine lange Geschichte. Doch diese muss am Samstag ebenso ausgeblendet werden wie die Niederlage am letzten Wochenende in Wernigerode.

Die Kauferinger haben nach einer überraschend guten Hinrunde nun zum Beginn der zweiten Saisonhälfte gleich einen harten Brocken zum Heimauftakt zu Gast. Der TV Lilienthal konnte bisher noch etwas mehr überzeugen und steht mit nur einer Niederlage hinter Klassenprimus Weißenfels auf Platz 2 der Tabelle. Auch der Auftakt nach der Winterpause wurde erfolgreich gestaltet: Zwar war der 4:3-Erfolg gegen den MFBC Leipzig nicht so überzeugend wie die Spielergebnisse im alten Jahr, dennoch wurde die beeindruckende Siegesserie fortgesetzt. Im Gegensatz dazu steht bei den Red Hocks eine kleine Niederlagenserie zu Buche. Nach der Niederlage Anfang Dezember beim UHC Weißenfels verlor die Mannschaft um Kapitän Maximilian Falkenberger auch bei den Red Devils Wernigerode und stehen nun etwas unter Zugzwang, um den positiven Eindruck und die hervorragende Ausgangsposition aus der Hinrunde zu untermauern.

Gegen die norddeutschen Gäste wird das mit Sicherheit alles andere als einfach werden. Wölfe-Coach Hubacher hat es im Sommer verstanden, das Spiel der Niedersachsen zu ordnen und taktisch so zu verfeinern, dass die Lilienthaler vor allem offensiv fast unberechenbar sind. Als besonders gefährlich erweisen sich dabei die Nationalspieler Torben Kleinhans und Janos Bröker, die zusammen für eine Vielzahl der insgesamt bisher erzielten 82 Tore sind - zweitbester Ligawert. Mit Nils Hallerstede haben die Wölfe zudem den talentiertesten deutschen Torhüter der Liga in ihren Reihen, der schon mehrfach bewiesen hat, welch souveräner Rückhalt er sein kann. Dennoch zeigt sich Center Marco Keß bereit: „Gegen Lilienthal werden wir wieder alles geben und bis zum Umfallen kämpfen. Wir wollen vor unserem eigenen Publikum die Hinspielniederlage ausgleichen“. Am zweiten Spieltag der Saison kassierten die Lechrainer eine herbe 4:10-Klatsche im Lilienthaler Schofmoor. Damals hatten die Roten kaum eine Chance und waren beinahe die kompletten 60 Minuten ohne echte Chance gegen die bissigen Wölfe geblieben. Dies soll am Samstag definitv anders werden. Dafür lässt Trainer Rasso Schorer gezielt trainieren und hofft dabei auch wieder auf die Unterstützung des Kauferinger Publikums: „Das Team braucht die Fans und die Stimmung von den Rängen. Am Ende der Hinrunde haben die Spieler doch den ein oder anderen Zuschauer in der Halle vermisst. Wir hoffen am Samstag auf eine volle Hütte, damit wir gemeinsam Vollgas geben können.“

Für ihren Nachwuchs haben sich Kauferings Floorballer an diesem Tag etwas Besonderes ausgedacht: Alle Jugendspieler der Red Hocks erhalten gemeinsam mit einem Elternteil freien Eintritt zum Bundesligaspiel.

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