Karakocs Kracher:

K.o. nach 30 Sekunden

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Damit hatte Profichampion Jamai (links) nicht gerechnet: Ibrahim Karakoc (rechts) aus Landsberg setzte ein paar knallharte Fäuste, dann war der Fight schon beendet.

Landsberg/Ulm – Technischer K.o. in der ersten Runde und toller Erfolg für Ibrahim Karakoc. Keinen Geringeren als den europäischen Profimeister im Kickboxen, Kerim Jamai, setzte der Landsberger Fighter auf den Modus „kampfunfähig nach Verletzung“ – nach nur 30 Sekun­den.

In der „Thailand vs. Challenger Series“ (TVC) treffen die besten Kämpfer aus Asien und Europa aufeinander. Und im Rahmenprogramm dieser größten Thaibox-Veranstaltungen Deutschlands finden auch Kämpfe mit verwandtem Regelwerk statt – unter anderem die Mischform K1, in der sich auch der Landsberger Ibrahim Karakoc wohl fühlt. In Ulms Ratiopharm-Arena stellt sich der amtierende Weltmeister im Kickboxen aus der Lechstadt Ende März dem Europameister der Profis, Kerim Jamai.

Unter den rund 3500 Zuschauern feuerten auch über 100 Landsberger ihren Schützling an: Karakoc eröffnet den Kampf mit schnellen Boxkombinationen, die bereits nach 30 Sekunden zum Sieg führen. Damit hatte fürwahr niemand gerechnet. Eine stark blutende Platzwunde (Cut) zwang Jamai zwar nicht auf die Bretter, doch die technische K.-o.-Niederlage war unausweichlich. „Das ging mir fast ein wenig zu schnell“, räumte Sieger Karakoc unmittelbar nach dem Kampf ein, „ich habe mich über zwei Monate auf das Duell vorbereitet.“

Neben CityGym-Besitzer Benno Stangl und Box­trainer Alexander Buschel komplettierte in Ulm erstmals auch Kai Becker (Trainer der WAKO-Bundeskader) das Team rund um Kickboxen Landsberg.

Toni Schwaiger

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