"Kickboxen Landsberg"

Einstand mit Edelmetall

+
Das kann sich sehen lassen: Gold und Silber bei der Süddeutschen gab’s für (von links) Benedik Gruber und Andy Golopenta, der dritte Kämpfer von „Kickboxen Landsberg“, Nikolai Ganz, konnte sich nicht auf dem Podium platzieren.

Landsberg – Einen Einstand nach Maß haben Benedikt Gruber und Andy Golopenta bei der süddeutschen Meisterschaft der Kickboxer gefeiert. Die beiden Kämpfer von „Kickboxen Landsberg“ um Ibrahim Karakoc kehrten mit Gold und Silber im Gepäck aus Windsbach in die Lechstadt zurück. Der dritte im Bunde, Nikolai Ganz, ging dagegen leer aus.

Für ihre Ausscheidungsturniere wählen die weltweit aktiven Kampfsport-Ligen ISKA (Internationales Sport Karate Association) und WKA (World Karate and Kickboxing Association) jedes Jahr neue Veranstaltungsplätze: So durfte sich vor kurzem das Örtchen Windsbach bei Nürnberg als Gastgeber der süddeutschen Meister- schaft 2015 präsentieren. Dort standen sich die Kontrahenten in den Disziplinen Thaiboxen, K-1, Mixed Martial Arts (MMA) sowie Leicht- und Vollkontakt beim Kickboxen gegenüber.

Mit dabei waren auch zwei Kämpfer von Kickboxen Landsberg, die allerdings zum K-1 in den Ring steigen: Das moderne Regelwerk bringt Techniken aus dem Boxen, Karate, Muay Thai, Taekwondo, Kickboxen und vielen anderen Kampfsportarten auf die Matte. Neben klassischen Schlägen und Kicks sind hier auch der Einsatz von Kniestößen und Tritte gegen die Beine des Gegners (Lowkicks) erlaubt.

Benedikt Gruber (78 kg) bestritt in dieser Disziplin seinen ersten Kampf und konnte sogleich einen hervorragenden Erfolg verbuchen: Im Finale traf der 25-Jährige auf einen sehr erfahrenen Gegner, den er mit wuchtigen Faust- und Kickkombinationen dominierte. „Benedikt hat die Anweisungen aus der Ringecke prima umgesetzt und konnte so alle Runden für sich entscheiden“, war Trainer Ibrahim Karakoc voll des Lobes.

Der zweite Kämpfer aus dem Landsberger Kickbox-Stall war Andy Golopenta. Der 24-Jährige stieg in der Klasse bis 72 Kilogramm in den Ring und belegt dort den 2. Platz. Mehr war nicht drin, denn im Finale musste er in der zweiten Runde nach einem harten Lebertreffer den Kampf aufgeben.

„Beide Jungs haben sich wirklich klasse geschlagen und werden bereits am 10. April bei einer Gala in Garching wieder im Ring stehen“, verrät Ibrahim Karakoc. Bis dahin will er seine Schützlinge ab April im brandneuen Studio in der Albert-Einstein-Straße noch in Topform bringen; dort steht übrigens auch „ein echter Boxring“ zur Verfügung.

Auch interessant

Meistgelesen

X-Press rollt ungebremst weiter
X-Press rollt ungebremst weiter
Vorzeitige Rettung verpasst
Vorzeitige Rettung verpasst
Weiter ungeschlagen
Weiter ungeschlagen
Das Schicksal in der eigenen Hand
Das Schicksal in der eigenen Hand

Kommentare