Sportkolumne „Ganz nah dran“

So kann‘s nach oben gehen!

Markus Oberleitner
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Der Ex-Hachinger Markus Oberleitner sieht den TSV Landsberg auf einem guten Weg.
  • Thomas Ernstberger
    vonThomas Ernstberger
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Die SpVgg Unterhaching spielte von 1999 bis 2001 in der Fußball-Bundesliga. Ich war zu dieser Zeit Haching-Reporter und saß bei allen 68 Spielen auf der Pressetribüne. Beim legendären „Meistermacher-Spiel“, dem 2:0 gegen Leverkusen am letzten Spieltag der Saison 1999/2000, genauso wie beim 1:0 gegen die Bayern im Februar 2001 oder beim Abschied aus dem Oberhaus, beim 3:5 im Mai 2001 gegen Schalke 04 im alten Gelsenkirchener Parkstadion. Als sich Schalke für ein paar Minuten als Meister fühlen durfte.

Seit diesen Zeiten bin ich mit dem Ex-Hachinger Markus Oberleitner (Foto) befreundet. Vor ein paar Tagen hat er mich angerufen, als er gelesen hatte, wie der TSV Landsberg die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellt. „Ich kenne Muriz Salemovic zwar nicht persönlich, aber ich habe schon viel Gutes über ihn gehört. Und ich habe ihn auch schon mal für Pipinsried spielen gesehen. Ein ganz feiner Techniker“, lobt der Ex-Profi (150 Erst- und Zweitligaspiele und 45 Einsätze in der österreichischen Bundesliga) den neuen und alten Landsberger Spielertrainer, der dank seines Netzwerks letztlich für den Großteil der Transfers verantwortlich ist. „Landsberg hat einen tollen Sportplatz, einen seriösen Sponsor und in normalen Zeiten viele Zuschauer. Und jetzt wollen sie offenbar auf einem soliden Fundament etwas aufbauen“, sagt Oberleitner. „Ich denke, so kann es nach oben gehen.“

Auch die Verpflichtung von Tomas Tomic als neuen Co-­Trainer des TSV Landsberg findet Oberleitner, dessen Sohn Yannick in der U19 und U23 des FC Augsburg spielt, richtig gut: „Ich habe beim FC Bayern mit ihm trainiert. Da war er dritter Torwart hinter Oliver Kahn und Bernd Dreher. Ein richtig guter Typ, der Landsberg ganz sicher weiterhelfen wird.“

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